Regierungskrise in London: Burnham will für Starmer-Nachfolge kandidieren
Der triumphale Einzug des früheren Bürgermeisters von Manchester, Andy Burnham, ins Parlament bringt den glücklosen Premierminister Keir Starmer zu Fall. Burnham hat schon das nächste Ziel vor Augen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Andy Burnham will den scheidenden britischen Premierminister Keir Starmer beerben. Das teilte der frühere Bürgermeister der Metropolregion Manchester kurz nach der Rücktrittsankündigung Starmers mit. Er werde sich um den Vorsitz der Labour-Partei bewerben, so der 56-Jährige.
Burnham würdigte den "gewaltigen Dienst", den Starmer dem Land erwiesen habe. Priorität müsse nun haben, das Land voranzubringen, so der populäre Politiker. "Die Menschen wollen Fortschritt beim Wirtschaftswachstum, den Lebenshaltungskosten, staatlichen Leistungen, Wohnungen und den Chancen für die kommende Generation sehen", schrieb Burnham.
Streeting: Habe "ausführlich mit Andy gesprochen"
Indes zog sich Ex-Gesundheitsminister Wes Streeting aus dem Rennen um den Labour-Vorsitz zurück. Er sicherte Burnham seine Unterstützung zu. Damit stehen nun alle Zeichen auf einen raschen Übergang zu Burnham als neuem Parteichef und Premierminister.
Er habe "in den letzten Tagen ausführlich mit Andy gesprochen", teilte Streeting in einem Statement in sozialen Medien mit. "Wir wurden gewählt, um unser Land zu verändern, um zu zeigen, dass Politik eine Kraft für das Gute sein kann, und um Chancen für alle zu schaffen", heißt es darin. "Mit Andy können wir das immer noch."
Streeting war vor wenigen Wochen aus Protest gegen Keir Starmer zurückgetreten. Erwartet wurde, dass Streeting den Premier in eine Wahl um den Parteivorsitz zwingen wird, dies blieb jedoch aus. Es hatte sich bereits abgezeichnet, dass Streeting sich hinter Burnham einreihen und dafür mit einem Kabinettsposten belohnt werden könnte.
Burnham hatte vor wenigen Tagen durch den Sieg bei der Nachwahl im Bezirk Makerfield einen Parlamentssitz errungen. Am Nachmittag wird der 56-Jährige im Parlament als Abgeordneter vereidigt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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