Regierungskrise in London: Nach Wahlsieg von Burnham: Starmer lehnt Rücktritt ab

Andy Burnham gewinnt die Nachwahl im Bezirk Makerfield und dürfte sehr bald Premierminister Starmer herausfordern. Dieser zeigt sich jedoch weiter kämpferisch.

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Der unter Druck geratene britische Premier Keir Starmer lehnt nach dem Einzug seines innerparteilichen Rivalen Andy Burnham ins Parlament einen Rücktritt weiter ab.

Sollte es zu einer Wahl um den Parteivorsitz kommen, werde er sich dieser stellen und sich nicht einfach zurückziehen, sagte der Regierungschef wenige Stunden nach der Nachwahl im Bezirk Makerfield. Es sei wichtig, dass die Labour-Partei "an einem Strang ziehe". Er habe im Sommer 2024 ein Mandat erhalten, "um Veränderungen herbeizuführen".

Burnham hat in der Nacht den vakanten Parlamentssitz des Bezirks Makerfield gewonnen. Er holte in dem kleinen Wahlkreis 24.927 Stimmen und damit knapp 10.000 Stimmen mehr als der Kandidat der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Robert Kenyon (15.696). Als "MP" (Member of Parliament) kann er nun den Premierminister in eine Führungswahl zwingen – und mit dem Rückhalt der Regierungspartei Labour ablösen.

Starmer steht nun stark unter Druck. Am Morgen gratulierte er seinem Rivalen in einem X-Beitrag mit nur knappen Worten. Mit Burnham habe er noch nicht direkt gesprochen, werde dies aber demnächst tun, sagte er.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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