Kriminalität: Bundeskriminalamt meldet mehr Sabotage gegen Verkehrswege

Erstmals taucht in einer BKA-Statistik das Delikt "Agententätigkeit zu Sabotagezwecken" auf. Die Täter werden teils auch im Ausland vermutet.

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Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2025 deutlich mehr Anschläge auf Deutschlands Verkehrswege registriert als im Vorjahr. Das zeigt eine Auswertung auf Anfrage der Rechercheplattform "Correctiv". In mehreren Fällen vermuten die Ermittler Agenten eines anderen Staates hinter den Straftaten, wie das BKA in Wiesbaden anschließend auch der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

2025 hatte die Polizei demnach bundesweit 93 Straftaten gemeldet, die das BKA als Sabotage gegen Verkehrseinrichtungen wertete. 2024 waren 58 und im Jahr zuvor 78 derartige Fälle registriert worden.

"Agententätigkeit zu Sabotagezwecken"

Erstmals und insgesamt zwölfmal tauchte 2025 das Delikt "Agententätigkeit zu Sabotagezwecken" in der BKA-Auswertung auf, das den Auftrag einer ausländischen Macht voraussetzt, wie die zentrale Polizeibehörde in Wiesbaden weiter erläuterte.

Die Zahlen stammen aus dem Kriminalpolizeilichen Meldedienst für politisch motivierte Kriminalität. Dort melden Polizeistellen Straftaten mit einem vermuteten politischen Hintergrund.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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