Donald Trump: "Hast du dein Pulver verschossen?" Trump irritiert mit anzüglicher Bemerkung

Eigentlich sollte es um das neue Iran-Abkommen gehen. Doch bei einer Pressekonferenz sorgte Donald Trump mit einer anzüglichen Bemerkung für Schlagzeilen. Der Spruch löste in sozialen Medien umgehend eine Welle aus Kritik, Spott und Fassungslosigkeit aus.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Donald Trump irritiert mit einer vulgären Äußerung. (Foto) Suche
Donald Trump irritiert mit einer vulgären Äußerung. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Martial Trezzini
  • Donald Trump sorgte bei einer Pressekonferenz mit einer vulgären Redewendung für Aufsehen
  • Der Kommentar richtete sich an einen Reporter namens "Steve"
  • In sozialen Medien folgten zahlreiche kritische und teils empörte Reaktionen

Bei einer Pressekonferenz zum Iran-Abkommen sorgte Donald Trump am Mittwoch (17.06.2026) mit einer anzüglichen Bemerkung für Aufsehen. "Die Pressekonferenz scheint gut gelaufen zu sein. Du hast dein Pulver verschossen, Steve, oder?", sagte Trump zu einem Reporter. Die vulgäre Redewendung löste in den sozialen Medien sofort heftige Reaktionen aus.

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Trump-Spruch sorgt bei Pressekonferenz für Wirbel

Trump bezog sich mit seinen Worten offenbar auf eine G7-Pressekonferenz in Frankreich. Wer genau der angesprochene "Steve" war und was der Präsident mit seiner Wortwahl bezweckte, blieb jedoch unklar. "Was hat er gerade gesagt?", fragte Journalist Barry Malone in einem Tweet ungläubig. Die anderen Reaktionen auf Trumps Wortwahl fielen vernichtend aus. Ron Filipkowski, Chefredakteur des politischen Nachrichtennetzwerks MeidasTouch, kommentierte, der US-Präsident klinge "wie der Regisseur eines P****films".

Diskussion über Trumps Auftreten reißt nicht ab

Ein anderer Nutzer schrieb: "Angesichts der Vulgarität dieses Ausdrucks ist es ziemlich widerlich und unangemessen, wenn er von einem amtierenden Präsidenten kommt." Im selben Kommentar wurde auf mögliche gesundheitliche Ursachen verwiesen: "Die Fähigkeit zu filtern und sozial angemessene Sprache zu verwenden, verschwindet bei Frontallappendemenz." Andere Nutzer bezeichneten Trump als "Perversen" und kritisierten seine ständigen Anspielungen.

Tom Nichols, Autor beim "The Atlantic", kritisierte Trumps "zunehmende Unfähigkeit, unangemessene Dinge nicht zu sagen". Auch aus religiösen Kreisen kam scharfe Kritik. Autorin Jennifer Erin Valent wandte sich direkt an christliche Trump-Unterstützer: "Meine Mitchristen, die irgendwie glaubten, eine Stimme für Trump würde die Moral wiederherstellen, haben stattdessen ein Tor zur Verderbtheit geöffnet." Sie verwies auf ein Jahrzehnt "unangenehmer bis regelrecht widerlicher Inhalte" und prognostizierte angesichts seiner "offensichtlichen Demenz" keine Besserung.

Die Kommentare auf X verdeutlichen die wachsende Besorgnis über das Verhalten des US-Präsidenten in der Öffentlichkeit.

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