Annalena Baerbock: Baerbock attackiert die FIFA - Visa-Chaos bei WM sorgt für neuen Ärger
Die Visa-Probleme bei der laufenden Fußball-WM sorgen weiter für Ärger. Nun verschärft Annalena Baerbock ihre Kritik am Weltverband FIFA deutlich. Die Präsidentin der UN-Generalversammlung fordert Konsequenzen – und macht klar: Fußball kann nur verbinden, wenn alle dabei sein dürfen.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
Suche
- Annalena Baerbock kritisiert die FIFA erneut wegen der Einreiseprobleme bei der Fußball-WM
- Zahlreiche Nationen sind von Visa-Schwierigkeiten betroffen
- Baerbock fordert vom Weltverband eine umfassende Aufarbeitung der Vorfälle
Annalena Baerbock hat ihre Kritik am Fußball-Weltverband verschärft. Bei einem Auftritt im German House of Soccer in New York nahm die Präsidentin der UN-Generalversammlung, die in wenigen Wochen ihren Posten räumen muss, die FIFA erneut wegen der Einreiseprobleme bei der laufenden WM in die Pflicht.
Weitere aktuelle Nachrichten aus dem Politik-Ressort finden Sie am Ende des Artikels.
Annalena Baerbock attackiert FIFA wegen WM-Einreisechaos: Visa-Fragen sind keine Nebensächlichkeit
"Daher ist eben auch der Punkt mit Blick auf Einreise mit Visa keine Nebensächlichkeit", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" die 45-Jährige. Menschen könnten den Fußball nur gemeinsam feiern, wenn ihnen dies überall ermöglicht werde. Die Aufarbeitung dieser Problematik sei eine Aufgabe, der sich der Weltverband während und nach dem Turnier stellen müsse, forderte Baerbock.
Mehrere Nationen von Einreiseproblemen betroffen
Die strengen Einreisebestimmungen der USA überschatten das Turnier bereits seit Wochen. Zahlreiche Nationen haben mit Visa-Schwierigkeiten zu kämpfen. Besonders der Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan sorgte für Aufsehen – ihm wurde die Einreise in die Vereinigten Staaten komplett verwehrt.
Baerbock legt mit FIFA-Kritik nach
Baerbock hatte den Weltverband wegen dessen zurückhaltender Reaktion auf diese Vorfälle bereits zuvor öffentlich kritisiert. Während eines Podcast-Auftritts, für den sie zuvor bereits reichlich Kritik kassiert hatte, hatte sie die FIFA für ihren Umgang mit der Situation gerügt. Der Sport öffne Türen, die in einer zunehmend gespaltenen Welt nicht jeder öffnen könne, erklärte sie nun in New York.
Baerbocks Appell: Mehr Fußball-Geist in der Weltpolitik
Die UN-Generalversammlungspräsidentin wünschte sich, dass es in der Welt manchmal mehr zugehe wie auf dem Rasen. "Wo klar ist, dass auch der größte Superstar sich an die Regeln halten muss, dann wäre unsere Welt ein Stück friedlicher", sagte Baerbock.
Thomas Müller im Mittelpunkt einer besonderen Ehrung
Der Anlass ihres Besuchs im deutschen Fantreff war eine besondere Ehrung: Ex-Nationalspieler Thomas Müller wurde von der Initiative "Deutscher Fußball Botschafter" ausgezeichnet. Der Weltmeister von 2014 spielt seit 2025 für die Vancouver Whitecaps in Kanada, nachdem er seine langjährige Karriere beim FC Bayern München beendet hatte.
Auch diese Nachrichten sind einen Blick wert:
- "Sie hat es verbockt" - Politiker rechnen nach UN-Debakel mit Baerbock ab
- "Nicht unser Lieblingsmensch" - Merz nach Macron-Video im Netz verspottet
- UN-Debakel sorgt für Zoff - CDU-Politikerin rechnet mit Baerbock ab
- Im roten Power-Look stiehlt Baerbock ihrem Nachfolger glatt die Show
- Brisante G7-Panne - Macron plaudert Trump-Frust vor laufendem Mikro aus
sba/fka/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.