Mainz: Schnieder favorisiert zwei Standorte für Mainzer Unimedizin
Noch ist nicht klar, wie die einzige Uniklinik von Rheinland-Pfalz künftig aussehen wird. Der Ministerpräsident macht klar, was er für sinnvoll hält.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) hat sich in seiner Regierungserklärung für zwei Standorte der Universitätsmedizin Mainz ausgesprochen. Die einzige Uniklinik von Rheinland-Pfalz sei das Zentrum für Spitzenmedizin und medizinische Spitzenforschung im Land.
"Um sie wirtschaftlich und infrastrukturell krisenresilient aufzustellen, müssen wir den Weg der Neuaufstellung konsequent weitergehen und vor allem auch die Zweistandort-Lösung mit Nachdruck verfolgen", sagte Schnieder im Landtag in Mainz.
Milliarden sollen in Unimedizin gesteckt werden
In die teils marode Infrastruktur der Unimedizin Mainz soll in den kommenden Jahren ein Milliardenbetrag gesteckt werden. Unklar ist noch, ob es bei dem einen Standort in der Mainzer Oberstadt bleibt oder ein zweiter Standort am Rand der Landeshauptstadt entsteht. Letzteren sehen einige etwa wegen der Frischluftzufuhr für Mainz kritisch.
Der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) hatte Anfang Mai angekündigt, dass bei dem Thema in den kommenden Monaten von städtischer Seite wichtige Weichen gestellt werden sollen. Es gehe zunächst darum, in den städtischen Gremien die Eckdaten für ein Gutachten festzuzurren, das Vor- und Nachteile eines möglichen neuen, zweiten Standorts der einzigen Uniklinik von Rheinland-Pfalz aufzeigen soll, sagte Haase der Deutschen Presse-Agentur.
Haase zufolge wird bis kurz vor oder kurz nach der Sommerpause eine Einigung auf einen Prüfauftrag angestrebt. Die Prüfung selbst werde dann etwa ein Jahr brauchen, sagte der OB weiter.
Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Politik":
- Stuttgart: Özdemir will mehr Schulden machen für die Kommunen
- Stuttgart: Bundestag hebt Immunität von AfD-Politiker auf
- Magdeburg: Gedenken an Volksaufstand 1953 – Mut für Freiheit und Rechte
- Donald Trump: Trump zu Iran: Hatte Machtwechsel nicht im Fokus
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.