Friedrich Merz: Macron-Video macht Kanzler Merz unfreiwillig zum Netz-Gespött
Emmanuel Macron wollte Friedrich Merz offenbar mit einer besonderen Geste beim G7-Gipfel feiern – doch sein Social-Media-Post sorgt vor allem für eines: Spott im Netz. Mit dem Song "Lieblingsmensch" machte der französische Präsident den Kanzler unfreiwillig zum viralen Gesprächsthema.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Emmanuel Macron empfängt Friedrich Merz mit dem deutschen Song "Lieblingsmensch"
- Das Video macht Kanzler Merz unfreiwillig zum Gespött
- Die ungewöhnliche Musikwahl unterstreicht das enge Verhältnis zwischen Macron und Merz
Beim G7-Gipfel im französischen Évian sorgte Emmanuel Macron für einen unerwarteten Moment der Heiterkeit. Der französische Präsident empfing Bundeskanzler Friedrich Merz und dessen Ehefrau Charlotte gemeinsam mit Brigitte Macron – und unterlegte das Ankunftsvideo auf seinen Social-Media-Kanälen mit dem deutschen Popsong "Lieblingsmensch" von Namika.
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Emmanuel Macron erklärt Friedrich Merz zu seinem "Lieblingsmensch"
"Willkommen, Herr Bundeskanzler", schrieb Macron zu dem Clip. Während sich die beiden Politiker herzlich begrüßen, erklingt im Hintergrund der Songtext: "Hallo Lieblingsmensch, ein Riesenkompliment. Dafür, dass du mich so gut kennst." Eine Musikauswahl, die im Netz sofort für Aufsehen sorgte.
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Die Reaktionen auf Macrons musikalische Untermalung fielen im Netz äußerst unterschiedlich aus. "Wer hat die Musik ausgesucht?", fragten sich viele Nutzer ungläubig. Andere kommentierten spöttisch: "Die Musikwahl ist crazy" oder bedankten sich ironisch "für die Satire".
Macron macht Merz versehentlich zum Gespött
Besonders der Kanzler selbst wurde zur Zielscheibe des Spotts. "Euer Lieblingsmensch? Behaltet ihn!", forderte ein User, während ein anderer schrieb: "Nicht unser Lieblingsmensch, Macron kann ihn gerne behalten." Weitere Kommentatoren erklärten, dies sei "die Krönung" und damit "genug Internet für heute".
Freundschaft statt Frostigkeit: Zwischen Merz und Macron stimmt die Chemie
Die ungewöhnliche Songwahl dürfte kein Zufall sein. Macron und Merz gelten als eng verbunden – ihr Verhältnis soll deutlich harmonischer sein als die Beziehung des französischen Präsidenten zu Merz' Vorgänger Olaf Scholz.
Auch zwischen den Ehefrauen stimmt die Chemie offenbar. Das zumindest lassen aktuelle Aufnahmen vom G7-Gipfel vermuten, auf denen das Quartett freudig in die Kamera strahlt. Das Quartett scheint das "Lieblingsmensch"-Motto vor den Kameras bewusst mit Leben zu füllen – ob zur Freude oder zum Leidwesen der Internetgemeinde.
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Andere Staatschefs bekamen weniger spektakuläre Musik
Auffallend: Bei den übrigen Gipfelteilnehmern bewies Macron weniger Hang zum Spektakel. Für den kanadischen Premierminister wählte er Céline Dions Klassiker "J'irai où tu iras", während Großbritanniens Keir Starmer mit dem Bond-Soundtrack "The World Is Not Enough" vom Royal Philharmonic Orchestra empfangen wurde.
Auch US-Präsident Donald Trump erhielt seine eigene musikalische Untermalung: Tom Pettys "Love Is A Long Road" begleitete seinen Auftritt. Keine dieser Songauswahlen sorgte jedoch für annähernd so viel Wirbel wie die deutsche Popballade für den Bundeskanzler – ein Zeichen dafür, wie besonders Macron das deutsch-französische Verhältnis inszenieren wollte.
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sba/bua/news.de
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