Nach Michelle-Obama-Beleidigung: "Eine Schande" - Fox-News-Journalist setzt Präsident Trump unter Druck

Die öffentliche Beleidigung von Michelle Obama beim UFC-Event von Donald Trump durch einen MMA-Kämpfer sorgt weiterhin für Wirbel. Jetzt schaltete sich ausgerechnet ein Fox-News-Journalist in die Debatte ein und rechnet mit dem US-Präsidenten ab.

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Donald Trump wird von einem Fox-News-Journalisten attackiert. (Foto) Suche
Donald Trump wird von einem Fox-News-Journalisten attackiert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Michelle Obama bloßgestellt bei Donald Trumps UFC-Geburtstagsparty
  • MMA-Kämpfer beleidigt frühere First Lady
  • Fox-News-Journalist fordert Reaktion von Donald Trump
  • US-Präsident soll sich von verwerflicher Beleidigung distanzieren

Auf dem Südrasen des Weißen Hauses fand am Sonntag (14. Juni) ein ungewöhnliches Spektakel statt: Donald Trump feierte seinen 80. Geburtstag mit einem UFC-Kampfevent namens "Freedom 250". Doch statt der Kämpfe sorgte eine Äußerung des Fighters Josh Hokit für den größten Aufreger des Abends.

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Michelle Obama bloßgestellt bei Donald Trumps UFC-Geburtstagsparty

Nach seinem K.o.-Sieg in der zweiten Runde gegen Derrick Lewis griff Hokit während seines Interviews zum Mikrofon und bezeichnete die ehemalige First Lady Michelle Obama als "Mann". Die beleidigende Bemerkung löste umgehend heftige Kritik aus. Nicht nur, weil sie eine seit Jahren kursierende Verschwörungstheorie aufgreift, sondern auch, weil sie bei einer offiziellen Veranstaltung im Weißen Haus getätigt wurde. Sogar ein Journalist von Fox News, bekanntermaßen Donald Trumps Haus- und Hofsender, verurteilte den Vorfall öffentlich als "schändlich".

"Eine Schande" - Fox-News-Journalist fordert Reaktion von Donald Trump

David Marcus, so der Name des Journalisten, überraschte viele Beobachter, als er den Vorfall beim Kurznachrichtendienst X in mehreren Beiträgen scharf verurteilte. "Absolut inakzeptabel", schrieb Marcus und forderte die Administration auf, sich "unmissverständlich" zu distanzieren. In einem weiteren Post machte er seinem Ärger Luft: "Das hat mich wütend gemacht. Du willst so einen Unsinn bei einer Kundgebung raushauen? Meinetwegen. Aber nicht bei einem offiziellen Freedom-250-Event. Schändlich." Der Journalist stellte außerdem klar: "Ich muss nicht jede verdammte Sache gut finden, die Trump macht."

US-Präsident soll sich von verwerflicher Beleidigung distanzieren

In den sozialen Medien fand Marcus' Kritik breite Unterstützung. "Das ist absolut empörend und völlig inakzeptabel", schrieb ein Nutzer. Ein anderer pflichtete bei: "Das Event war eigentlich großartig. Dieser eine Idiot hat einen Schatten darauf geworfen." Weitere Kommentatoren bezeichneten Hokits Aussage schlicht als "geschmacklos" und "dumm". Gleichzeitig äußerten viele Skeptiker Zweifel, ob die Trump-Administration überhaupt reagieren werde. "Diese Regierung wird einen Dreck tun", kommentierte ein Kritiker. Ein anderer vermutete: "Sie werden sich nicht distanzieren, weil ihnen so etwas recht ist."

"Hasse diesen Unsinn" - UFC-Chef Dana White verurteilt Verhalten von MMA-Kämpfer Josh Hokit

Bislang hat das Weiße Haus keine Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben. Wer sich allerdings geäußert und distanziert hat, ist UFC-Chef Dana White. Dieser erklärte nach Hokits verwerflicher Äußerung: "Ich verstehe, dass die Obamas Personen des öffentlichen Lebens sind, aber ich bin absolut dagegen, böse und falsche Dinge über die Familien anderer Menschen zu sagen. Jeder kennt meine Haltung zur Meinungsfreiheit, aber ich hasse diesen Unsinn."

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