Donald Trump: Sein Traum geht nicht in Erfüllung - Mullahs verderben seine Geburtstagsfeier

An seinem 80. Geburtstag wollte Donald Trump der Welt unbedingt ein Friedensabkommen präsentieren. Doch sein großer Traum geht nicht in Erfüllung. Vielmehr verderben die Mullahs dem US-Präsidenten seine große Geburtstagsparty und verspotten sein "ungewöhnliches Beharren" auf das symbolträchtige Datum.

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Donald Trumps Traum, dass an seinem Geburtstag ein Friedensvertrag unterzeichnet wird, geht nicht in Erfüllung. (Foto) Suche
Donald Trumps Traum, dass an seinem Geburtstag ein Friedensvertrag unterzeichnet wird, geht nicht in Erfüllung. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon
  • Donald Trumps Geburtstagsparty verdorben von den Mullahs
  • US-Präsident wollte sich bei Feier als Friedensmacher inszenieren
  • Iran lässt US-Präsidenten vor der Weltöffentlichkeit auflaufen
  • Teheran dementiert Einigung - keine Friedensdeal an seinem Geburtstag

Donald Trump wollte sich an seinem 80. Geburtstag am 14. Juni ein ganz besonderes Geschenk machen: die Unterzeichnung eines Friedensabkommens mit dem Iran. Bei seiner Geburtstagsparty vor dem Weißen Haus, dem großen UFC-Event, das in letzter Sekunde zu platzen drohte, wollte er sich als Friedensmacher inszenieren. Doch daraus wird nichts.

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Donald Trumps Geburtstagsparty verdorben von den Mullahs

Denn die Mullahs machten dem US-Präsidenten einen Strich durch die Rechnung und ließen ihn vor der Weltöffentlichkeit auflaufen. Wie unter anderem die "Bild"berichtet, dementierten die iranischen Revolutionsgarden eine Einigung und kritisierten Donald Trumps "ungewöhnliches Beharren" auf das symbolträchtige Datum.

Mullahs verhöhnen Donald Trump für "ungewöhnliches Beharren" auf Datum

Laut CNN schrieben sie auf Telegram, "sein Beharren könnte von dem Wunsch getrieben sein, den Anlass symbolisch zu nutzen und ihn zu einem persönlichen PR-Ereignis zu machen". Donald Trump hatte noch am Samstag (13. Juni) angekündigt, dass die Straße von Hormus nach der Unterzeichnung umgehend geöffnet werde. Das Weiße Haus bereitete sogar eine elektronische Unterschrift für ein virtuelles Treffen vor – für persönliches Erscheinen fehlte schlicht die Zeit.

Iran lässt Donald Trump vor der Weltöffentlichkeit auflaufen

Doch Donald Trumps Strategie, durch die öffentliche Ankündigung Druck aufzubauen, ging nach hinten los. Seine Gegenspieler im Nahen Osten erkannten sofort, wie dringend er den Deal an diesem bestimmten Tag, seinem Geburtstag, haben wollte. Auf den Straßen Teherans fanden von der Führung organisierte Proteste gegen das Abkommen statt. Demonstranten wünschten ihrem eigenen Außenminister sogar den Tod für die Verhandlungen - ein unmissverständliches Signal an Washington.

Trump droht massiver Widerstand - innenpolitischer Druck wächst

Während Donald Trump auf der internationalen Bühne strauchelt, wachsen auch die Probleme im eigenen Land. Die Verbraucherpreise in den USA stiegen im Mai erstmals seit drei Jahren über die Vier-Prozent-Marke. Zudem entwickelt sich der Iran-Krieg innenpolitisch zu einem immer größeren Desaster. Nach Einschätzung des Harvard-Politologen Matthew Baum schwächt sich die Kontrolle des Präsidenten über seine eigene Partei zunehmend ab. "Der Krieg gegen den Iran ist äußerst unpopulär, was ihn zu einem Hauptgrund für wachsenden Widerstand macht", so Baum gegenüber der "Bild".

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/news.de/stg

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