Donald Trump: Heiser, müde und gelangweilt? US-Präsident irritiert bei Treffen mit Macron

Was war mit US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel los? Als der 80-Jährige auf den französischen Präsidenten Emmanuel Macron traf, wirkte er nicht sonderlich fit. Zudem zeigte er bei der Begegnung Desinteresse, wie eine Körpersprache-Expertin erkannte. 

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Das Treffen mit Emmanuel Macron (r.) beim G7-Gipfel sorgte erneut für Diskussionen über Donald Trumps (l.) geistige und körperliche Verfassung. (Foto) Suche
Das Treffen mit Emmanuel Macron (r.) beim G7-Gipfel sorgte erneut für Diskussionen über Donald Trumps (l.) geistige und körperliche Verfassung. Bild: picture alliance/dpa/Pool AFP | Ludovic Marin
  • Donald Trump irritiert mit seinem Verhalten beim G7-Gipfel
  • US-Präsident wirkt bei Treffen mit Emmanuel Macron erschöpft und abwesend
  • Waren Spannungen mit Frankreich der Grund für Trumps seltsamen Auftritt?

Nach dem UFC-Event im Weißen Haus zu seinem 80. Geburtstag ging es für US-Präsident Donald Trump direkt weiter zum nächsten Termin. Der Republikaner nahm am Montag am G7-Gipfel in Évian-les-Bains teil. Dabei traf er auch auf den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Die Begegnung sorgte jedoch für einige Irritationen.

Donald Trump wirkt erschöpft bei Treffen mit Emmanuel Macron

Vor allem Trumps Zustand nach den großen Geburtstagsfeierlichkeiten sorgte für Diskussionen. Der 80-Jährige wirkte alles andere als fit, wie einigen Social-Media-Nutzern auffiel.Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Macron kämpfte Trump sichtlich mit der Müdigkeit, berichten auch "Yahoo! News" und der "Daily Express". Seine Stimme klang heiser, die Augen konnte er kaum offenhalten. Spöttische Kommentare auf X (vormals Twitter) dazu lauteten:

  • "Die Tränensäcke unter seinen Augen sind neu – oder zumindest viel ausgeprägter als zuvor. Er braucht ganz offensichtlich mehr Schlaf, als er bekommt, aus welchem ​​Grund auch immer."
  • "Er sieht aus, als wäre er lieber überall anders, nur nicht dort. Er langweilt sich zu Tode, ist müde und kann sich erst wieder mit seinen Aufputschmitteln behelfen, wenn er wieder in seinem Zimmer ist.
    Er hat die Nase voll vom Präsidentenamt."

Erneut Blutergüsse an rechter Hand des US-Präsidenten beim G7-Gipfel in Frankreich?

Auch über die körperliche Verfassung des US-Staatsoberhaupts wurde erneut spekuliert. Beim Händedruck mit dem französischen Präsidenten hielt Trump seine rechte Hand in einem ungewöhnlich steilen Winkel. Aufmerksame Beobachter wollen dennoch dunkle Verfärbungen auf seinem Handrücken erkannt haben. Bereits beim UFC-Event zu seinem Geburtstag soll Trump am vergangenen Wochenende zum wiederholten Mal versucht haben, Blutergüsse an seiner rechten Hand zu kaschieren.

Körpersprache-Expertin irritiert über Trump-Verhalten: "Sehr kalt und emotionslos"

Darüber hinaus schien Trump nicht sonderlich erfreut über das Treffen mit Emmanuel Macron zu sein. Körpersprache-Expertin Judi James analysierte gegenüber der "Daily Mail": Trump habe eine "sehr kalte und emotionslose" Reaktion beim Händeschütteln gezeigt. Währenddessen steckte Macron die Hände in seine Taschen, "um angesichts von Trumps fehlender Mimik vermutlich entspannter und souveräner zu wirken", so James weiter.

Der Expertin fiel ebenfalls auf, dass Trump regelrecht abwesend wirkte, als Macron sprach. Die Haltung des US-Präsidenten habe auf "Distanz und Langeweile" hingedeutet. "Zeitweise wirkte er sogar schläfrig und blinzelte immer wieder, während seine Hände locker zwischen seinen Knien verschränkt waren", erkannte James. Derweil habe Macrons Körpersprache auf einen "jungenhaften Wunsch" hingedeutet, Trump einzubinden.

Spannungen zwischen Donald Trump und Emmanuel Macron

Die Beziehung beider Staatschefs war zuletzt angespannt. Trump hatte Macron als unzuverlässigen Partner im Iran-Krieg kritisiert, weil sich Frankreich nicht militärisch beteiligte. Streitpunkte wie Nato-Ausgaben, Handelszölle und Trumps Ambitionen zur Übernahme Grönlands belasteten das Verhältnis zusätzlich. Dennoch gab es auch freundliche Töne beim G7-Gipfel. Trump gratulierte Macron zum Sieg des französischen Kämpfers Cyril Gane bei seinem UFC-Event. Zudem lobte Macron Trump für die jüngsten Fortschritte im Iran-Konflikt. Der US-Präsident hatte am Sonntag eine Einigung mit Teheran bekannt gegeben.

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