Wismar: Nordost-SPD will Schwesig zur Spitzenkandidatin küren

Außerdem wollen die knapp 100 Delegierten des Parteitags das Wahlprogramm für die Landtagswahl beschließen. Gewählt wird am 20. September.

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Gut drei Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern bringt sich die SPD in Stellung. Die knapp 100 Delegierten eines Parteitags wollen heute in Wismar die Kandidaten-Landesliste aufstellen. Als Spitzenkandidatin schlägt der Vorstand Ministerpräsidentin Manuela Schwesig vor. Sie ist zugleich die Landesvorsitzende der rund 2.800 Mitglieder zählenden SPD im Nordosten.

Außerdem will der Parteitag das Wahlprogramm beschließen. Der Entwurf steht unter dem Titel "Aufschwung, Zusammenhalt und Respekt". Nach Worten von Schwesig sind die wichtigsten Themen Wirtschaft und Arbeitsplätze, Bildung und soziale Sicherheit sowie der Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Unter anderem möchten die Sozialdemokraten dem Programmentwurf zufolge die Praktikumsprämie im Handwerk auf andere Bereiche der Wirtschaft ausweiten. Außerdem soll eine Landesförderbank gegründet werden, die an Unternehmen und Privatleute gezielt zinsgünstige Kredite ausreichen soll - etwa an junge Familien für den Erwerb einer Immobilie. Junge Menschen sollen mit einem zinslosen Kredit beim Führerschein unterstützt werden. Außerdem sollen in den kommenden fünf Jahren 1.000 Wohnheimplätze neu gebaut oder saniert werden.

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