Spanien-Besuch: Papst muss wegen Flugzeug-Problemen am Boden bleiben

Nach knapp einer Woche in Spanien will Leo XIV. wieder zurück nach Rom. Doch auf dem Flughafen von Teneriffa bereitet sein Flugzeug Schwierigkeiten. Jetzt heißt es warten.

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Papst Leo XIV., der US-Amerikaner Robert Prevost, winkt vom Balkon des Petersdoms im Vatikan. (Foto) Suche
Papst Leo XIV., der US-Amerikaner Robert Prevost, winkt vom Balkon des Petersdoms im Vatikan. Bild: picture alliance/dpa/Vatican Media/IPA via ZUMA Press | Vatican Media

Wegen technischer Probleme an seinem Flugzeug hat sich die Heimreise von Papst Leo XIV. von seinem einwöchigen Spanien-Besuch verzögert. Die Maschine konnte am späten Nachmittag auf dem Flughafen der Kanaren-Insel Teneriffa nicht starten. Daraufhin kam Spaniens König Felipe, der den Pontifex zuvor schon offiziell verabschiedet hatte, an Bord des Flugzeugs und bat Leo darum, mit ihm im VIP-Raum des Flughafens zu warten. Unklar war zunächst, wann es weitergehen kann.

Das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken hatte seit Samstag vergangener Woche Spanien besucht. Ursprünglich sollte er am Abend gegen 20 Uhr mit seiner Delegation aus dem Vatikan und zahlreichen Journalisten an Bord zurück in Rom sein. Wegen länger dauernder Termine hatte er am Freitagnachmittag ohnehin bereits eine Stunde Verspätung. Über die Art der technischen Probleme gab der Kapitän über das Bordmikrofon keine Auskunft.

Kritik an Schleuserbanden

Zuvor hatte Leo auf den Kanaren zum wiederholten Male Schleuserbanden und andere Profiteure von Migration kritisiert. Bei einem Treffen mit Migranten und Integrationshelfern auf der Plaza del Cristo de La Laguna auf Teneriffa sagte der Pontifex: "Hört auf damit! Bekehrt euch!" Der Appell richte sich "an diejenigen, die Todesrouten organisieren, Menschenhandel betreiben, Dokumente einbehalten, Arbeiter ausbeuten, Frauen bedrohen, Familien betrügen und das Leid anderer zum Geschäft machen".

Zum Abschluss seines Aufenthalts nahm der Papst auch Bezug auf Leistungsgesellschaft und Massentourismus, der inzwischen auch auf den Kanaren Probleme bereitet und Unmut auslöst. "Wie wichtig ist es, besonders für diejenigen, die sich am Evangelium orientieren, nicht alles auf Handel und Gewinn zu reduzieren."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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