Donald Trump: Trump in der Teuer-Falle - Wirtschaftskrise könnte ihn die Wahl kosten

Steigende Preise, wachsende Kreditkartenschulden – und ein Präsident, der Entlastung versprochen hatte. In den USA kippt die Stimmung immer mehr. Ein US-Analyst warnt: Genau die Wirtschaft könnte Donald Trump bei den kommenden Zwischenwahlen gefährlich werden.

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Die zunehmend schlechte wirtschaftliche Lage in den USA könnte für Donald Trump zum Problem werden. (Foto) Suche
Die zunehmend schlechte wirtschaftliche Lage in den USA könnte für Donald Trump zum Problem werden. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Donald Trump will wirtschaftliche Probleme nicht wahrhaben
  • Experte warnt Trump vor möglichem Wahl-Desaster
  • Trumps falsche Wahlversprechen könnten ihm auf die Füße fallen

Der politische Kommentator David Pakman sieht ein erhebliches Risiko für Donald Trump, das der Präsident offenbar nicht wahrhaben will: die finanzielle Situation der amerikanischen Bevölkerung. In seiner YouTube-Sendung "David Pakman Show" analysierte der liberale Moderator am Sonntag, dass ausgerechnet die Wirtschaftslage – der Hauptgrund, warum viele Menschen für Trump gestimmt hatten – ihm bei den anstehenden Zwischenwahlen zum Verhängnis werden könnte.

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Trump in der Kostenfalle? Wirtschaftslage könnte zum Wahl-Killer werden

Laut Berichten sind seit Trumps Amtsantritt die Kosten für Benzin und Lebensmittel deutlich angestiegen. Gleichzeitig soll Trump erklärt haben, dass ihn weder die Midterms noch die finanziellen Sorgen der Amerikaner interessieren würden.

Kreditkarten-Krise spitzt sich zu

Das eigentliche Problem zeigt sich im Alltag der Amerikaner: Immer mehr Menschen greifen zur Kreditkarte, um ihre Rechnungen zu bezahlen. "Die Leute belasten ihre Kreditkarten stärker, nicht weil es ihnen so gut geht, sondern weil die Preise gestiegen sind und sie es sich nicht leisten können, vieles davon jeden Monat abzubezahlen", erklärte Pakman in seiner Sendung.

Genau hier liegt der politische Sprengstoff: Trump hatte im Wahlkampf versprochen, dass alles günstiger werden würde. Stattdessen kämpfen viele Bürger mit höheren Kosten bei Benzin und im Supermarkt – das genaue Gegenteil dessen, wofür sie gestimmt hatten.

Wahlversprechen vs. Realität: Der große Trump-Widerspruch

Pakman kritisierte zudem die ständige Flut an falschen und irreführenden Aussagen zur Wirtschaftslage durch Regierungsvertreter. Diese Strategie verfehle ihr Ziel völlig: "Die Leute haben Trump nicht gewählt, weil sie eine Riege von Günstlingen und Speichelleckern wollten, die ihnen erzählen, wie großartig die Wirtschaft ist", so der Analyst. "Sie haben für ihn gestimmt, weil sie wollten und glaubten, dass die Dinge weniger kosten würden. Und das sind sehr unterschiedliche Dinge."

Dieser Widerspruch zwischen Wahlkampfversprechen und gelebter Realität könnte Trump und den Republikanern bei den Zwischenwahlen erheblich schaden.

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