Donald Trump: Spritpreis-Schock bis September? US-Präsident warnt vor weiterer Hormus-Blockade

Laut US-Präsident Donald Trump könnte die Blockade der Straße von Hormus noch einige Monate andauern. Damit drohen auch weiterhin hohe Spritpreise - was möglicherweise für die Republikaner vor den Zwischenwahlen zum Problem wird.

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Laut Donald Trump könnte die Blockade der Straße von Hormus noch bis zum 7. September dauern. (Foto) Suche
Laut Donald Trump könnte die Blockade der Straße von Hormus noch bis zum 7. September dauern. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Blockade der Straße von Hormus könnte laut Donald Trump bis zum 7. September bestehen bleiben
  • Es drohen weiterhin hohe Spritpreise
  • US-Präsident kündigt gleichzeitig mögliche Absichtserklärung zwischen Washington und Teheran an

Die Spritpreise sind seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar enorm gestiegen. Teheran ließ für den weltweiten Ölhandel wichtige Schiffe nicht mehr durch die Meerenge passieren. Die USA reagierten ihrerseits mit einer Blockade iranischer Häfen. Und obwohl sich zuletzt eine Annäherung zwischen Washington und dem Iran abzeichnete, könnte das Chaos noch einige weitere Monate bestehen bleiben.

Donald Trump kündigt mögliche Blockade der Straße von Hormus bis September an

Wie die "Bild" berichtet, ließ US-Präsident Donald Trump einem Interview für den Podcast "Pod Force One" der "New York Post" durchblicken, dass die Sperrung der Straße von Hormus möglicherweise bis zum Labor Day am 7. September bestehen bleiben könnte. Zwar bezeichnete der 79-Jährige dies auch als "unwahrscheinlich" und stellte eine baldige Absichtserklärung zwischen Washington und Teheran in Aussicht, die das strategisch wichtige Nadelöhr bereits in dieser Woche wieder passierbar machen könnte. Gleichzeitig dämpfte er jedoch die Erwartungen: Es habe schließlich schon mehrere Fehlstarts gegeben. Trump spielte zudem die Belastungen herunter. Der Ölpreis sei nicht so stark gestiegen wie prophezeit, liege aktuell bei 98 Dollar pro Barrel. "Aber das ist kein hoher Preis, wenn man die Möglichkeit betrachtet, dass sie eine Atomwaffe bekommen könnten", so der US-Präsident weiter.

Hohe Spritpreise könnten Republikanern bei US-Zwischenwahlen schaden

Die wirtschaftlichen Folgen einer monatelangen Blockade wären jedoch erheblich. Durch die Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel fließen laut "Bild" unter normalen Umständen täglich rund 20 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs sowie ein ebenso großer Anteil des globalen Flüssigerdgashandels.  Sollte die Sperrung tatsächlich den gesamten Sommer andauern, müssten sich Verbraucher auf anhaltend hohe Kraftstoffkosten einstellen. Für die Republikaner könnte das zum Problem werden: Die Zwischenwahlen am 3. November rücken näher, und hohe Benzinpreise dürften die Regierungspartei belasten.

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