Donald Trump sitzengelassen: Der nächste Korb für "The Don" - diese Absage hat gesessen
Donald Trump laufen die Stars scharenweise weg - jetzt muss "The Don" die nächste Absage für seine Sause im Weißen Haus einstecken. "Milli Vanilli"-Star Fab Morvan ließ den US-Präsidenten mit deutlichen Worten sitzen.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump sitzengelassen: Stars sagen reihenweise für "Freedom 250"-Event ab
- "Milli Vanilli"-Star Fab Morvan zieht die Reißleine und erteilt Trump deutliche Absage
- "The Don" will Party zum US-Geburtstag schon selbst absagen - diese Stars sind dem Präsidenten noch geblieben
In diesem Jahr feiern die USA ihr 250-jähriges Bestehen - für US-Präsident Donald Trump, der am 14. Juni seinen eigenen 80. Geburtstag zelebriert, Grund genug für eine landesweite Party der Superlative. Doch was großspurig als "Freedom 250"-Event angekündigt wurde, entwickelt sich immer mehr zum größten Flop der US-Geschichte.
Donald Trump erlebt Flop mit "Freedom 250"-Event zum Geburtstag der USA
Die Konzertreihe zum USA-Geburtstag wird von einer nach eigenen Angaben gemeinnützigen Organisation veranstaltet, die sich den Jubiläumsfeierlichkeiten in der US-Hauptstadt widmet – diese selbst gehen jedoch auf einen Aufruf von Donald Trump zurück. Das Line-up zwischen dem 25. Juni und dem 10. Juli war Ende Mai veröffentlicht worden. Kurz darauf sagten allerdings mehrere Künstler ihre Auftritte wieder ab, darunter die ehemalige Band von Sänger Lionel Richie, The Commodores, die Country-Sängerin Martina McBride und Poison-Frontmann Bret Michaels. Bislang hielten unter anderem die Rapper Vanilla Ice und Flo Rida sowie "Milli Vanilli"-Urgestein Fabrice "Fab" Morvan an ihren Auftritten fest, doch letzterer hat Donald Trump jetzt ebenfalls einen Korb gegeben und seine Absage erklärt.
Fab Morvan von "Milli Vanilli" distanziert sich mit klaren Worten von Trumps Musik-Event
Damit folgt Morvan, der mit dem 1998 verstorbenen Robert "Rob" Pilatus als eine Hälfte des von Frank Farian produzierten Pop-Duos Ende der 1980er Jahre mit Discopop-Hits wie "Girl You Know It's True" Erfolge feierte, den Künstlerinnen und Künstlern, die hinter den Kulissen für "Milli Vanilli" sangen: Jodie und Linda Rocco, Brad Howell, John Davis und Charles Shaw distanzierten sich in einem Post auf der Plattform X ebenfalls von dem geplanten Auftritt in Washington.
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Der Sänger bestätigte gegenüber CNN seinen Rückzug von der Veranstaltung auf der National Mall. "Das hat sich über die Woche in einen Zirkus verwandelt. Dafür habe ich nicht unterschrieben", erklärte Fabrice Morvan dem Sender. Er wolle Menschen durch Musik zusammenbringen, nicht in politische Auseinandersetzungen hineingezogen werden. Von den ursprünglich neun angekündigten Acts für das Jubiläumsfestival zum 250. Geburtstag der USA sind damit nur noch drei übrig: Vanilla Ice, Flo Rida und Freedom Williams von C+C Music Factory. Die Konzertreihe soll vom 25. Juni bis 10. Juli stattfinden. Offenbar hat bereits Donald Trump selbst die Nase voll von "Freedom 250": Laut "The Daily Beast" wünscht sich der Präsident mittlerweile eine Absage des Events. Die Veranstalter haben sich bislang nicht zu den jüngsten Entwicklungen geäußert.
Donald Trump laufen die Künstler weg: Keiner will mehr bei "Freedom 250" auftreten
Fab Morvans Bedenken begannen offenbar, als Rapper Young MC kurz nach Bekanntgabe des Line-ups seinen Rückzug verkündete. "Was weiß er, das ich nicht weiß? Ich war ein wenig besorgt", schilderte der Sänger gegenüber CNN-Moderatorin Laura Coates. Sein Management habe ihm zunächst versichert, dass keine politischen Verstrickungen oder Ausrichtungen mit dem Festival verbunden seien. Es handle sich lediglich um eine kostenlose Show für das Publikum. Doch dann folgten weitere Absagen – eine nach der anderen. "Ich wollte die Fans auf eine Reise in die Vergangenheit mitnehmen", räumte Morvan ein. Die Entwicklungen der vergangenen Woche hätten ihn jedoch umgestimmt. Die Veranstaltung habe sich in etwas verwandelt, wofür er nicht zugesagt hatte.
"Ice Ice Baby"-Rapper Vanilla Ice hält weiter zu Donald Trump, doch die Promi-Liste schrumpft bedenklich
Vanilla Ice, dessen größter Hit "Ice Ice Baby" mittlerweile 36 Jahre zurückliegt, verteidigt seinen geplanten Auftritt. "Wir feiern nur den Geburtstag unseres Landes. Was ist die große Sache?", sagte er gegenüber CNN. Künstler sollten nicht auf ein politisches Podest gestellt werden – er würde genauso für "Bidens Familie oder jeden anderen" spielen. Der Rapper war bereits zuvor in Trumps Resort Mar-a-Lago aufgetreten. Sein Rap-Kollege Flo Rida hat sich bislang nicht öffentlich zu seiner Teilnahme geäußert. Am 1. Juni teilte er jedoch eine kryptische Botschaft auf Instagram: Trotz allem Lärm in der Welt könne man sich täglich entscheiden, positiv zu bleiben. Freedom Williams löschte unterdessen ein Video von seinem Instagram-Account, in dem er erklärt hatte, die Kritik motiviere ihn erst recht zum Auftritt.
"Milli Vanilli"-Star versetzt Donald Trump nach Beschimpfungen des US-Präsidenten
Fabrice Morvan reagierte auch auf Trumps Kommentare über die ausgestiegenen Künstler. "Jetzt höre ich, wie der Präsident der Vereinigten Staaten über all die Leute spricht, die ausgestiegen sind. Nun, es ist wie es ist", sagte er gegenüber CNN. Genau diese Äußerungen hätten seinen Entschluss bestärkt. Der Sänger zog einen deutlichen Vergleich: Politik sei ein Schachspiel, bei dem jeder versuche, seine Figuren zu bewegen und andere als Bauern zu benutzen. "Daran will ich nicht teilhaben. Deshalb steige ich aus – in Frieden." Auf Vanilla Ices Verteidigung angesprochen, betonte Morvan, dass die Veranstaltung durch Trumps Einfluss und Beteiligung sehr wohl politisch sei. "Wenn man in den politischen Bereich eintritt und gegen andere ausgespielt wird, ist das nicht fair."
The Department of Justice disagrees strongly with the decision on the Anti-Weaponization Fund put forth by the United States District Court Judge in the Eastern District of Virginia, wherein the Court stated that, under no circumstances, may the Department of Justice proceed with…
— U.S. Department of Justice (@TheJusticeDept) June 1, 2026
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loc/news.de/dpa/stg
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