Donald Trump: Tomaten-Krise wird zum neuen Problem für die USA
Steigende Tomatenpreise sorgen in den USA für Frust. Experten sehen Donald Trumps Zollpolitik als wichtigen Auslöser. Verbraucher und Restaurants kämpfen inzwischen mit drastisch höheren Kosten.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Tomaten kosten in den USA rund 40 Prozent mehr als vor einem Jahr
- Experten machen Trumps Zölle auf Importe aus Mexiko mitverantwortlich
- Verbraucher und Restaurantbetreiber klagen über massive Mehrkosten
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Während Donald Trump außenpolitisch und innenpolitisch vor zahlreichen Herausforderungen steht, sorgt nun ein ganz anderes Thema für Unmut in den Vereinigten Staaten: die drastisch gestiegenen Tomatenpreise. In vielen Supermärkten und Restaurants müssen Verbraucher inzwischen deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Tomatenpreise in den USA steigen deutlich stärker als andere Lebensmittel
Tomaten gehören in den USA zu den meistverwendeten Lebensmitteln überhaupt. Ob auf Burgern, in Salaten, als Grundlage für Saucen oder verarbeitet zu Ketchup, die rote Frucht ist aus der amerikanischen Küche kaum wegzudenken. Umso größer ist derzeit die Aufmerksamkeit für die Preisentwicklung. Aktuelle Wirtschaftsdaten zeigen, dass Tomaten innerhalb eines Jahres um rund 40 Prozent teurer geworden sind. Damit liegt der Anstieg deutlich über vielen anderen Lebensmitteln. Auch andere Produkte verteuerten sich zuletzt spürbar. Dennoch fällt die Entwicklung bei Tomaten besonders stark aus und sorgt bei Verbrauchern für Verärgerung.
Donald Trumps Zollpolitik gerät wegen Tomatenpreisen in die Kritik
Experten sehen mehrere Ursachen für die aktuelle Entwicklung. Besonders häufig wird dabei auf die Handelspolitik der US-Regierung verwiesen. Die Vereinigten Staaten haben sich "Bild" zufolge aus einem Abkommen zurückgezogen, das zuvor zollfreie Tomatenimporte aus Mexiko ermöglicht hatte. Gerade aus dem Nachbarland stammt jedoch ein großer Teil der Tomaten, die in den USA verkauft werden. Seitdem werden auf zahlreiche Importe zusätzliche Abgaben erhoben. Nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten wirken sich diese Maßnahmen direkt auf die Preise aus, die am Ende Verbraucher und Unternehmen zahlen müssen.
Restaurants und Händler in den USA kämpfen mit steigenden Kosten
Nicht nur Kunden bemerken die Preissteigerungen. Auch Gastronomiebetriebe und Lebensmittelhändler stehen zunehmend unter Druck. Mehrere Unternehmen berichten von erheblich gestiegenen Einkaufskosten. Teilweise haben sich die Preise für Tomatenkisten innerhalb eines Jahres vervielfacht. Für Restaurantketten bedeutet das zusätzliche Ausgaben in Millionenhöhe. Viele Betriebe sehen sich deshalb gezwungen, ihre Kalkulationen anzupassen oder die höheren Kosten an Kunden weiterzugeben.
Verbraucher in den USA reagieren mit Frust auf Preisexplosion
In sozialen Netzwerken häufen sich inzwischen Berichte von Verbrauchern, die sich über die Entwicklung beschweren. Fotos von teuren Tomaten und steigenden Kassenzetteln verbreiten sich dort regelmäßig. Einige Amerikaner kündigten sogar an, künftig selbst Gemüse anzubauen, um den hohen Preisen zu entgehen. Andere kritisieren die Regierung offen und machen die aktuelle Wirtschaftspolitik für die Belastungen verantwortlich.
Inflation bleibt für Donald Trump ein politisches Problem
Die Tomatenkrise kommt für den US-Präsidenten zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Steigende Lebenshaltungskosten gehören zu den Themen, die viele Amerikaner derzeit besonders beschäftigen. Sollten die Preise für Lebensmittel weiter anziehen, könnte der Druck auf die Regierung weiter wachsen. Was zunächst wie ein Randthema wirkt, entwickelt sich damit zunehmend zu einer politischen Belastung für Donald Trump.
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