Ukraine-Krieg aktuell: Raketen-Hammer legt Putin-Hauptquartier auf der Krim in Schutt und Asche
Storm-Shadow-Raketen sollen das Hauptquartier von Wladimir Putins Schwarzmeerflotten-Luftwaffe in Sewastopol vollständig in Schutt und Asche gelegt haben. Bilder im Netz dokumentieren den mutmaßlichen Angriff.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Putin-Hauptquartier auf der Krim fliegt in die Luft
- Putin-Luftabwehr kann Raketeneinschlag nicht verhindern
- Nach Raketentreffern auf der Krim: Verdächtige Säcke abtransportiert
- Putin-Ministerium bestätigt massive Drohnenangriffe
Es klingt nach einem massiven Rückschlag für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg. Das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotten-Luftwaffe in Sewastopol auf der Krim ist durch einen ukrainischen Angriff zerstört worden. Das Gebäude brannte nach dem Einschlag vollständig nieder, wie Analysten der Gruppe "Crimean Wind" auf ihrem Telegram-Kanal anhand von Bildmaterial berichten. Auch beim Social-Media-Dienst X sind Bilder zu sehen.
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Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Hauptquartier auf der Krim fliegt in die Luft
Nach Einschätzung der Analysten kamen bei der Attacke britisch-französische Marschflugkörper vom Typ Storm-Shadow zum Einsatz. Die Nutzung von Storm-Shadow-Raketen durch die Ukraine hatte in der Vergangenheit bereits zu diplomatischen Spannungen geführt - Moskau hatte deswegen die britischen und französischen Botschafter einbestellt.
Der Gouverneur von Sewastopol, Mikhail Razvozhayev, bestätigte über den Nachrichtendienst Telegram den Einsatz der Storm-Shadow-Raketen während des Angriffs. Zuvor hatte die Ukraine bereits den Einsatz dieser Waffen zur Zerstörung einer russischen Kommando- und Kommunikationseinrichtung in der Region Luhansk gemeldet.
Putin-Luftabwehr kann Raketeneinschlag nicht verhindern
Die russische Luftabwehr schoss nach Angaben des Gouverneurs über 20 ukrainische Drohnen während des Angriffs auf Sewastopol ab. Razvozhayev teilte über Telegram mit, dass nach vorläufigen Erkenntnissen niemand bei der Attacke verletzt wurde. Mehrere Gebäude erlitten jedoch Schäden durch die Kampfhandlungen. Betroffen waren unter anderem ein regionaler Standort der russischen Zentralbank sowie ein achtstöckiges Wohngebäude.
Nach Raketentreffern auf der Krim: Verdächtige Säcke abtransportiert
Wenige Stunden nach dem Angriff wurden laut der Gruppe Crimean Wind große schwarze Säcke im Innenhof des Hauptquartiers auf einen Ural-Lastwagen verladen.
- "Entweder Besitztümer und Dokumente, oder diejenigen, die sich zum Zeitpunkt des Einschlags im Gebäude befanden", so die Analysten.
Das zerstörte Objekt diente den Angaben zufolge als provisorisches Hauptquartier der Schwarzmeerflotten-Luftwaffe. Es war nicht das erste Mal, dass eine zentrale Kommandoeinrichtung der russischen Schwarzmeerflotte zum Ziel wurde - bereits am 22. September 2023 hatte die Ukraine das Hauptgebäude der Schwarzmeerflotte in Sewastopol attackiert.
- Auch bei jenem Angriff vor knapp zwei Jahren setzten die ukrainischen Streitkräfte Storm-Shadow-Marschflugkörper ein. Die damalige Attacke markierte einen bedeutenden Schlag gegen die russische Marineinfrastruktur auf der besetzten Halbinsel.
Putin-Ministerium bestätigt massive Drohnenangriffe
Das russische Verteidigungsministerium verkündete, in der Nacht insgesamt 140 ukrainische Drohnen abgefangen zu haben. Diese Zahl wurde über die Nachrichtenagentur Interfax verbreitet und bezog sich auf den gesamten Zeitraum der nächtlichen Kampfhandlungen.
Die ukrainische Luftwaffe ihrerseits registrierte einen massiven russischen Drohnenangriff. Russland habe demnach 163 Drohnen in Richtung ukrainisches Territorium geschickt. Die Angaben beider Seiten ließen sich nicht unabhängig verifizieren.
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rut/news.de/stg
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