Donald Trump: Moderator kann sich fiesen Spott nach Trump-Fiasko nicht verkneifen
Ist das fair? Ein TV-Moderator vergleicht Donald Trump mit NFL-Athleten, die laut offiziellen Angaben dieselbe Größe und dasselbe Gewicht wie das Staatsoberhaupt haben. Der Vergleich wirft unbequeme Fragen auf.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump: Zweifel an seiner Körpergröße und Gewicht
- Donald Trump verspottet: Moderator kann sich fiesen Vergleich nicht verkneifen
- Donald Trumps Image bröckelt und wird zur Gefahr
- Donald Trump: Sichtbare Zeichen des Alterns häufen sich
Michael Steele, Moderator bei MS NOW (ehemals MSNBC), unterzog die offiziellen Körpermaße von US-Präsident Donald Trump einem ungewöhnlichen (und vielleicht auch unfairen) Test: Er stellte ein Foto des Staatsoberhaupts neben Bilder von NFL-Profis, deren Größe und Gewicht den Trump-Angaben des Weißen Hauses entsprechen. Das Ergebnis des visuellen Vergleichs sorgte beim Moderator für amüsiertes Schmunzeln.
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Donald Trump: Zweifel an seiner Körpergröße und Gewicht
Nach einer ärztlichen Untersuchung hatte das Weiße Haus erklärt, Donald Trump bringe 102 Kilogramm auf die Waage und messe 1,90 Meter. Diese Werte bedeuten einen Body-Mass-Index von 28 und damit Übergewicht. Allerdings zweifeln zahlreiche Beobachter an der Korrektheit dieser Zahlen - viele vermuten, die Körpergröße sei großzügig aufgerundet, das Gewicht hingegen geschönt worden.
Donald Trump verspottet: Moderator kann sich fiesen Vergleich nicht verkneifen
In seiner Sendung präsentierte Steele den visuellen Abgleich mit zwei Athleten: DK Metcalf, 28-jähriger Wide Receiver der Pittsburgh Steelers, wird offiziell mit 1,93 Meter und 104 Kilogramm geführt. Sam Darnold, gleichaltriger Quarterback der Seattle Seahawks, steht mit 1,90 Meter und 102 Kilogramm in den NFL-Listen - Maße, die praktisch identisch mit den präsidialen Angaben sind.
- "Ich finde es interessant, dass der Präsident sich stets in einem physischen Raum positionieren möchte, der die Glaubwürdigkeit strapaziert", kommentierte Steele. Mit einem Schmunzeln fügte er hinzu: "Es gibt da ein großartiges Bild von Trump Seite an Seite mit Athleten, die angeblich dieselben Dimensionen wie der Präsident aufweisen, sagen wir es mal so."
Die Gegenüberstellung offenbarte, wie zu erwarten, deutliche Unterschiede in der Statur zwischen dem fast 80-jährigen Präsidenten und den beiden Leistungssportlern auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Steele ergänzte eine persönliche Beobachtung:
- "Ich bin 1,93 Meter. Donald Trump ist deutlich kleiner als ich, das sei nur angemerkt."
Donald Trumps Image bröckelt und wird zur Gefahr
Der Meinungsforscher Cornell Belcher analysierte in der MS-NOW-Diskussionsrunde die weitreichenderen Implikationen der Gesundheitsdebatte. Nach seiner Einschätzung stellt die Infragestellung von Trumps körperlicher Verfassung einen fundamentalen Angriff auf die Basis seiner politischen Marke dar.
- "Das eigentliche Problem besteht darin, dass er so viel seiner Marke auf Hypermaskulinität und darauf aufgebaut hat, ein harter Kerl zu sein, und so viel von diesem MAGA-kultähnlichen Verhalten dreht sich um seine Marke als starker Mann", erklärte Belcher der Runde.
- Die Konsequenzen seien gravierend: "Aber, und hier wird es wirklich problematisch, denn es beginnt zu bröckeln, wenn er einschläft, wenn er keinen Satz zusammenbringen kann, wenn er eindeutig sichtbare Anzeichen zeigt, 80 zu sein."
- Das sorgfältig kultivierte Bild des kraftvollen Anführers, so Belchers These, lässt sich nur schwer aufrechterhalten, wenn die physische Realität dem widerspricht.
Donald Trump: Sichtbare Zeichen des Alterns häufen sich
Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus zeigt Donald Trump regelmäßig körperliche Symptome, die Beobachter beunruhigen: An seinen Händen sind wiederholt Blutergüsse zu sehen, seine Knöchel erscheinen geschwollen. Dazu kommt eine Neigung, während Besprechungen wegzudösen. Für das Weiße Haus und Donald Trump selbst offenbar gar kein Problem. Nach seinem jüngsten Gesundheitstest prahlte der US-Präsident von seiner "perfekten" Konstitution.
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rut/news.de/stg
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