Donald Trump: Analyst sieht schwarz im Iran-Krieg - Trump droht "demütigende Niederlage"
Während Donald Trump am Sieg gegen den Iran festhält, diagnostiziert der renommierte Journalist Dan Rather eine demütigende Niederlage für "The Don" an allen Fronten. Die Schäden seien kaum zu kitten, analysiert er.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump jubelte viel zu früh über Sieg im Iran-Krieg
- Donald Trump kann es nicht verhindern: Energiepreise explodieren weiter
- Donald Trump beschädigt amerikanische Bündnisse
- Donald Trump sitzt in der Falle laut Analyse
Der renommierte Journalist Dan Rather (früher unter anderemCBS News) hat in einem aktuellen Beitrag beim Netzwerk "Substack" scharfe Kritik an Donald Trumps Darstellung des Iran-Kriegs geübt. Wer in dieser Katastrophe einen Erfolg sehe, beleidige die Intelligenz der Menschen, schrieb Rather an seine Leser gerichtet.
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Donald Trump jubelte viel zu früh über Sieg im Iran-Krieg
Der US-Präsident hatte auf seiner Plattform Truth Social bereits am 9. April einen "echten Sieg" verkündet. Seine Begründung: Das iranische Regime werde niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen.
- Als Erfolge führt Trump an, dass die amerikanischen Luftangriffe sowohl die politische als auch die militärische Führungsspitze Irans ausgeschaltet hätten.
- Zudem seien die nuklearen Anlagen des Landes durch die Bombardierungen weitgehend zerstört worden.
Doch Rather hält diese Darstellung für eine Illusion. Selbst eine Rückkehr zu den Verhältnissen vor Kriegsbeginn erscheine aus heutiger Sicht kaum noch realistisch, argumentiert der Analyst. Dies wäre bereits eine bemerkenswerte Wende angesichts der aktuellen Situation. Rather zeichnet das Bild einer drohenden "demütigenden Niederlage" im Iran-Krieg für Trump.
Donald Trump kann es nicht verhindern: Energiepreise explodieren weiter
Seit Beginn der Kampfhandlungen hat Teheran die Straße von Hormus für den internationalen Handel faktisch geschlossen. Diese Wasserstraße gilt als eine der wichtigsten Transportrouten weltweit für Energieträger. Rund ein Fünftel des weltweiten Energiehandels läuft über diese strategische Meerenge.
Die Sperrung hat dramatische Auswirkungen auf die globalen Märkte: In den vergangenen zwölf Kriegswochen sind die Energiepreise sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa massiv in die Höhe geschossen. Diese wirtschaftlichen Folgen stehen in scharfem Kontrast zu Trumps Siegesbehauptungen.
Rather sieht darin einen klaren Beleg dafür, dass die USA keineswegs die Kontrolle über die Situation haben. Stattdessen diktiere das iranische Regime die Bedingungen und füge der westlichen Wirtschaft erheblichen Schaden zu.
Donald Trump beschädigt amerikanische Bündnisse
Der Krieg hat die amerikanischen Bündnisse fundamental beschädigt, konstatiert Rather. Die Partner der USA blickten bestenfalls mit Misstrauen auf Washington, schlimmstenfalls mit offener Verachtung.
- Sowohl im Nahen Osten als auch in Europa seien die Beziehungen bis an den Rand des Bruchs belastet. Das Vertrauen der Verbündeten sei verloren gegangen, während das Regime in Teheran weiterhin fest im Sattel sitze.
- Besonders bitter für Washington: Die Führer in Russland und China beobachten die amerikanische Schwäche mit unverhohlenem Vergnügen. Rather schreibt, diese Staatschefs würden regelrecht grinsen angesichts der Entwicklung.
Donald Trump sitzt in der Falle laut Analyse
Rather diagnostiziert einen bedeutenden und kaum mehr rückgängig zu machenden Schaden für die amerikanische Stellung. Der Nahe Osten habe sich durch Trumps Vorgehen für immer verändert, stellt der Analyst fest. Die Region werde nie mehr dieselbe sein wie vor dem Krieg.
- An diesem Punkt sitze Trump in der Falle, analysiert Rather. Der Präsident verfüge über keine guten Handlungsoptionen mehr, aus denen er wählen könnte.
Dennoch werde Trump versuchen, die Situation als Erfolg darzustellen. Rather prognostiziert, dass der Präsident weiterhin an seiner Siegesrhetorik festhalten und versuchen werde, die Niederlage schönzureden.
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rut/news.de/stg
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