Donald Trump: Experte entsetzt mit Prognose - Trump könnte zum Rücktritt gezwungen werden

Der prominente Demokraten-Stratege James Carville sagt voraus, dass Donald Trump nach den Zwischenwahlen im November freiwillig sein Amt niederlegen könnte. Steht der Abgang von "The Don" tatsächlich bevor?

Von news.de-Redakteur - Uhr

Könnte Donald Trump seine Amtszeit als US-Präsident vorzeitig beenden? (Foto) Suche
Könnte Donald Trump seine Amtszeit als US-Präsident vorzeitig beenden? Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Demokraten-Stratege glaubt an massive Trump-Demütigung
  • Trump-Kritiker will "totale Niederlage des Trumpismus" erreichen
  • Donald Trump: Rücktritt als US-Präsident unwahrscheinlich
  • Donald Trumps Beliebtheitswerte stürzen ab

Der bekannte Politik-Stratege James Carville, ausgewiesener Trump-Kritiker, hat eine kontroverse Prognose abgegeben: Präsident Donald Trump könnte nach den anstehenden Zwischenwahlen im November freiwillig sein Amt niederlegen. Der langjährige Demokraten-Berater (81), der unter anderem Bill Clinton zur Seite stand, äußerte sich in einem von Politicon veröffentlichten Video über die politische Zukunft des 79-jährigen Präsidenten.

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Donald Trump: Demokraten-Stratege glaubt an massive Trump-Demütigung

Carville denkt dabei an weit mehr als einen schlichten Wahlsieg der Demokraten. Er thematisiert eine vernichtende Niederlage, die Trump seine eigene Unpopularität vor Augen führen soll. Der Politik-Stratege prognostiziert, dass Donald Trump die Konsequenzen einer möglichen Ablehnung bereits bei den Novemberwahlen zu spüren bekommen wird. Mit drastischen Worten formuliert Carville eine demütigende Wahlniederlage für "The Don".

  • "Wir müssen alles tun, um sicherzustellen, dass er nicht nur besiegt, sondern gedemütigt wird. Dass er weiß, wie sehr dieses Land ihn für das hasst, was er diesem Land angetan hat", sagte der Demokraten-Stratege.

Trump-Kritiker will "totale Niederlage des Trumpismus" erreichen

Der politische Berater wurde noch deutlicher: "Wir wollen, dass Sie nicht nur unseren Hass spüren, sondern den Hass, der im ganzen Land für Sie empfunden wird." Carville warf Trump vor, dem Land seine Werte, Hoffnungen, Träume und Bestrebungen zeitweise genommen zu haben. Im November müsse man "keine Gnade zeigen", erklärte er.

  • Sein erklärtes Ziel sei "eine überwältigende, atemberaubende, umfassende und totale Niederlage des Trumpismus" zu erreichen.
  • Dies sei möglich, erfordere aber, dass alle in dieselbe Richtung arbeiten, betonte Carville.

Donald Trump: Rücktritt als US-Präsident unwahrscheinlich

Zur Begründung seiner Trump-Rücktrittsprognose führte Carville aus:

  • "Ich denke, bessere Zeiten kommen, weil ich glaube, wenn er [Donald Trump, Red.] seinen Verstand noch beisammen hat - und ich hoffe, das hat er - wird er verdammt nochmal abhauen und gehen, weil sein Leben so verdammt elend sein wird, dass er nicht wissen wird, was er tun soll."

Zur Einordnung: Das klingt mehr nach Demokraten-Wunschdenken als nach politischer Realität unter Donald Trump. Ob der US-Präsident sich nach einer Wahlniederlage der Republikaner, mag sie auch noch so drastisch sein, tatsächlich vorzeitig aus dem Amt zurückzieht, darf bezweifelt werden. Zu Trumps Politikverständnis will das nicht so richtig passen.

Donald Trumps Beliebtheitswerte stürzen ab

Fest steht allerdings: Die Popularität des US-Präsidenten hat während seiner zweiten Amtszeit einen dramatischen Einbruch erlebt. Ursache sind die ökonomischen Verwerfungen, die sein militärisches Vorgehen gegen den Iran ausgelöst hat.

Die Kraftstoffpreise an den Zapfsäulen erreichten ein Niveau, das seit 2022 nicht mehr verzeichnet wurde. Diese Entwicklung belastet amerikanische Haushalte zusätzlich zu den allgemeinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

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