Donald Trump: Ablehnung immer größer – nächstes Umfrage-Debakel für "The Don"
Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In 16 nationalen Umfragen ist die Ablehnung von US-Präsident Donald Trump deutlich größer als die Zustimmung. Doch Kritik an seiner Politik nimmt der 79-Jährige offenbar weiterhin nicht ernst.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Auswertung von 16 nationalen Umfragen: 58,3 Prozent lehnen Donald Trump ab
- Unzufriedenheit mit dem US-Präsidenten wächst seit Amtsantritt im Januar 2025
- Trump reagiert auf Kritik an Iran-Politik erneut wütend
Schwierige Zeiten für Donald Trump: Seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 schwindet der Rückhalt für den republikanischen US-Präsidenten immer mehr. Für weiteren Unmut sorgt seit Ende Februar der umstrittene Krieg gegen den Iran, der von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird. Selbst innerhalb der eigenen Partei wächst nicht nur deshalb mittlerweile der Frust über Trump. Wie ernst die Lage für den 79-Jährigen tatsächlich ist, zeigt nun eine weitere Auswertung von 16 nationalen Umfragen.
Donald Trump erlebt nächsten Umfrage-Schock
Diese hat das Politikportal "RealClearPolling" (RCP) zusammengestellt. Das Ergebnis ist für Trump niederschmetternd: Im Durchschnitt liegt seine Ablehnungsquote bei 58,3 Prozent. Nur noch 39,8 Prozent befürworten die Arbeit des Präsidenten. Über alle Umfragen hinweg ist die Ablehnung deutlich größer als die Zustimmung. Mit leichten Schwankungen ist die Unzufriedenheit mit Trump seit Januar 2025 stetig angestiegen.
Republikaner vor US-Zwischenwahlen alarmiert
Für die Republikaner stellen Trumps schlechte Umfragewerte vor den US-Zwischenwahlen im Herbst ein großes Problem dar. Sie könnten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat verlieren. Doch Hoffnung bleibt: Unter anderem die Fußball-WM vom 11. Juni bis 19. Juli könnte möglicherweise noch die Wende bringen. "Trump versteht die Macht des Sports und wird sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, sie politisch zu nutzen", prophezeit Politologe Professor Jules Boykoff von der Pacific University in Portland laut "Bild". Ob seine Beliebtheit dadurch tatsächlich wieder steigt, bleibt abzuwarten.
Donald Trump poltert auf Truth Social gegen Medien und Demokraten
Währenddessen lässt sich Trump weiterhin keine Kritik an seinem Vorgehen im Iran gefeiern. Auf Truth Social polterte er am Dienstag erneut gegen US-Medien wie die New York Times, das Wall Street Journal oder CNN. Diese würden selbst im Falle einer Niederlage Teherans verkünden, "der Iran habe einen meisterhaften und brillanten Sieg über die Vereinigten Staaten von Amerika errungen". Er fuhr fort: "Die Dumacrats (Demokraten, Anmerkung der Redaktion) und die Medien haben völlig den Verstand verloren."
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gom/news.de
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