Donald Trump: "Ruiniert unsere Chancen" - Republikaner frustriert über den eigenen Präsidenten

Die Republikaner fürchten weiterhin eine Niederlage bei den US-Zwischenwahlen im Herbst. Ihr eigener Präsident könnte laut Parteivertretern daran große Schuld tragen. Bereits jetzt torpediere Donald Trump die Wahlkampfstrategie für New York.

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Republikaner sind zunehmend verärgert über ihren Präsidenten Donald Trump. (Foto) Suche
Republikaner sind zunehmend verärgert über ihren Präsidenten Donald Trump. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Republikaner frustriert wegen Donald Trumps Lob für den New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani
  • Parteikollegen wollten Sozialisten als Feindbild im Wahlkampf vor den Midterms nutzen
  • Trump würde mit seinem Verhalten jedoch die Chancen der Republikaner "ruinieren"

Die US-Zwischenwahlen im kommenden November werden für die Republikaner zur Zerreißprobe: Die Grand Old Party bangt um ihre Mehrheit in beiden Kongresskammern. Denn die Amerikaner sind laut mehreren Umfragen aus den vergangenen Monaten immer unzufriedener mit der Politik von Donald Trump. Selbst innerhalb der eigenen Reihen mehren sich mittlerweile die kritischen Stimmen gegen den US-Präsidenten. Nun heizt Trump mit Lob für einen politischen Gegner den parteiinternen Konflikt weiter an.

Donald Trump nach Lob für Zohran Mamdani von Republikanern kritisiert

Das 79-jährige US-Staatsoberhaupt soll die Wahlkampfstrategie der Republikaner vor den anstehenden Midterm-Wahlen torpedieren. Wie "Raw Story" unter Berufung auf einen Bericht der "New York Times" schreibt,hat Trump den demokratisch-sozialistischen Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, wiederholt gelobt.Das bringt nun andere Parteimitglieder zur Weißglut.Die Republikaner hatten demnach fest auf Mamdani als ideales politisches Feindbild gesetzt, um Wähler in den New Yorker Vororten zurückzugewinnen. Trumps öffentliche Sympathiebekundungen machen diese Strategie nun praktisch unmöglich.

Parteikollegen frustriert über US-Präsidenten vor den Zwischenwahlen

Innerhalb der Republikaner wächst deshalb nun offenbar die Frustration. Hinter vorgehaltener Hand äußerten Parteifunktionäre scharfe Kritik an Trump. Mehrere Vertreter erklärten gegenüber der "New York Times", dass dessen Instinkte zunehmend im Widerspruch zum Überleben der eigenen Partei stünden. "Dieser Schwachsinn ruiniert unsere Chancen", sagte ein namentlich nicht genannter Senator im Ruhestand. Öffentlich wagt jedoch kaum jemand, den Präsidenten zu kritisieren. Der Grund: Trump gilt als dünnhäutig und nachtragend.

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/news.de/stg

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