Extremismus: Anklage gegen zwei mutmaßliche IS-Mitglieder in Düsseldorf

Zwei Männer sollen sich im Irak als Kämpfer und Richter für den Islamischen Staat betätigt haben. Ende 2025 werden sie in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gefasst – und sollen nun vor Gericht.

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Die Bundesanwaltschaft hat in Düsseldorf Anklage gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erhoben. Einer der Männer soll sich im Irak als IS-Kämpfer betätigt haben, der andere als Richter in einem Scharia-Komitee, wie die oberste deutsche Anklagebehörde mitteilte. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf muss entscheiden, ob er die Anklage zulässt und wann es zum Prozess kommt.

Die beiden irakischen Beschuldigten waren Anfang Dezember im rheinland-pfälzischen Trier und im nordrhein-westfälischen Delbrück von Beamten des Bundeskriminalamts festgenommen worden. Sie wurden am Bundesgerichtshof einem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Durchsuchungen fanden damals auch bei drei weiteren Beschuldigten in Köln, Chemnitz und in Wittmund in Niedersachen statt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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