Donald Trump: US-Präsident verhöhnt Obama mit Karikatur
Während iranische Unterhändler in Doha über ein Ende des Konflikts verhandelten, schlugen US-Streitkräfte plötzlich im Süden des Iran zu. Donald Trump verteidigte die Angriffe als Selbstschutz und nutzte die Eskalation gleichzeitig für eine öffentliche Abrechnung mit Barack Obama.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- US-Streitkräfte greifen trotz Waffenruhe Ziele im Süden des Iran an
- Donald Trump verspottet parallel dazu Barack Obama auf Truth Social
- Friedensgespräche in Doha geraten durch die Eskalation massiv unter Druck
Mitten in laufenden Verhandlungen über eine mögliche Friedenslösung im Nahen Osten haben die USA am Montag (25.05.2026) neue Militärschläge gegen den Iran durchgeführt. "US-Streitkräfte haben heute Selbstverteidigungsschläge im Süden des Iran durchgeführt, um unsere Truppen vor Bedrohungen durch iranische Kräfte zu schützen", erklärte Kapitän Tim Hawkins, Sprecher des US-Zentralkommandos CENCOM gegenüber "Fox News". Das CENTCOM sprach von einer reinen Verteidigungsmaßnahme. Besonders brisant: Die Angriffe erfolgten trotz eines seit dem 7. April geltenden Waffenstillstands zwischen Washington und Teheran. CENTCOM betonte zwar, man handle defensiv und übe weiterhin Zurückhaltung während der Feuerpause. Dennoch dürfte die neue Militäraktion die ohnehin fragile Lage weiter verschärfen.
Nach US-Angriff auf den Iran: Donald Trump stichelt gegen Barack Obama
Während die Raketen flogen, sorgte Donald Trump mit einem Seitenhieb für Aufsehen. Auf seiner Plattform Truth Social stichelt der US-Präsident mit einer politischen Karikatur gegen Barack Obama.
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Die Karikatur stellt das Atomabkommen von Obama mit dem Iran als Palette voller Geld dar - eine Anspielung auf die eingefrorenen iranischen Vermögenswerte, die im Rahmen des damaligen Nukleardeals freigegeben wurden. Trump hatte das Abkommen während seiner ersten Amtszeit aufgekündigt und attackiert es bis heute scharf. Seine eigene Strategie präsentiert die Karikatur dagegen mit Angriffen auf feindliche Kampfflugzeuge.
Verhandlungen in Doha ohne schnellen Durchbruch
Trotz der laufenden Gespräche in Katar bleiben die Fronten verhärtet. Beide Seiten dämpften zuletzt die Erwartungen an eine schnelle Einigung. Außenminister Marco Rubio hatte zuvor noch Hoffnungen geweckt. "Wir dachten, wir hätten vielleicht gestern Abend Neuigkeiten, vielleicht heute", sagte er während eines Besuchs in Neu-Delhi. Die strategische Lage bleibt angespannt: Der Iran kontrolliert weiterhin die Schifffahrt durch die Straße von Hormus, während die US-Marine iranische Häfen blockiert.
Donald Trump knüpft ein mögliches Abkommen mit dem Iran an weitreichende Forderungen. Am Montag erklärte der Präsident, Staaten wie Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Jordanien, Pakistan, Ägypten und die Türkei müssten den Abraham-Abkommen beitreten – jenen Vereinbarungen zur Normalisierung der Beziehungen mit Israel. Zudem verlangt Trump die Übergabe des angereicherten Urans an die USA.
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