Donald Trump: Republikaner droht US-Präsident mit neuen Epstein-Enthüllungen nach Melania-Aussage

Mit Aussagen zu den Epstein-Akten sorgt Republikaner Thomas Massie für Wirbel. Besonders seine Bemerkung über die First Lady Melania Trump löste in den USA heftige Diskussionen aus.

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Republikaner bringt Melania Trump mit Epstein-Debatte in Verbindung (Foto) Suche
Republikaner bringt Melania Trump mit Epstein-Debatte in Verbindung Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Massie fordert vollständige Freigabe der Epstein-Akten
  • Aussage über Melania Trump sorgt für Aufsehen
  • Republikaner wirft Behörden Vertuschung vor

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Mit Aussagen zu den Jeffrey-Epstein-Akten hat der republikanische Politiker Thomas Massie erneut für Aufsehen gesorgt. Besonders eine Bemerkung über First Lady Melania Trump sorgt derzeit in den USA für heftige Diskussionen.

Massie fordert vollständige Veröffentlichung der Epstein-Unterlagen

Der Abgeordnete trat laut "Daily Beast" am Sonntag in einer US-TV-Sendung auf und kritisierte den Umgang der Behörden mit den Akten rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein scharf. Nach Ansicht des Republikaners seien noch immer zahlreiche Dokumente unter Verschluss oder stark geschwärzt. Massie wirft dem Justizministerium vor, wichtige Informationen zurückzuhalten. Seiner Ansicht nach gebe es deutlich mehr Beteiligte und Mitwisser im Umfeld Epsteins, als bislang öffentlich bekannt geworden sei.

Dabei kündigte der Politiker an, selbst weitere Namen publik machen zu wollen.

Aussage über Melania Trump sorgt für Wirbel

Besonders brisant wurde das Interview jedoch durch eine Aussage über Melania Trump. Massie behauptete, selbst die First Lady glaube nicht daran, dass Epstein allein gehandelt habe. Mit diesem Satz löste der Republikaner umgehend Spekulationen und Reaktionen in sozialen Netzwerken aus. Eine offizielle Stellungnahme aus dem Umfeld der First Lady gab es zunächst nicht.

Streit um Transparenz bei Epstein-Ermittlungen

Seit Jahren wird in den USA darüber diskutiert, welche prominenten Persönlichkeiten möglicherweise Kontakt zu Jeffrey Epstein hatten oder in seinen Fall verwickelt gewesen sein könnten. Massie wirft den zuständigen Behörden vor, nicht konsequent genug vorzugehen. Zudem behauptet er, zahlreiche Unterlagen seien bislang nicht veröffentlicht worden, obwohl entsprechende gesetzliche Regelungen dies ermöglichen würden.

Der Republikaner zeigte sich überzeugt, dass weitere Details früher oder später ans Licht kommen werden und das unabhängig davon, wer politische Verantwortung trägt.

Melania Trump hatte selbst weitere Untersuchungen im Fall Epstein gefordert

Erst vor wenigen Wochen hatte Melania Trump überraschend erklärt, zusätzliche Untersuchungen im Fall Jeffrey Epstein zu unterstützen. Hintergrund waren unter anderem Behauptungen, sie habe ihren späteren Ehemann Donald Trump über das gesellschaftliche Umfeld des verurteilten Sexualstraftäters kennengelernt. Diese Darstellung sorgte für scharfe Reaktionen aus ihrem Umfeld. Melanias Anwalt Alejandro Brito wies die Vorwürfe entschieden zurück und kündigte rechtliche Schritte an. In einem Schreiben erklärte er, die First Lady werde "keine andere Wahl" haben, als juristisch gegen entsprechende Behauptungen vorzugehen.

Zugleich sprach sich Melania Trump für öffentliche Anhörungen aus, um den Fokus stärker auf die Opfer zu richten. Kritiker warnten allerdings davor, dass eine erneute öffentliche Aufarbeitung für Betroffene belastend sein könnte.

Republikaner steht parteiintern unter Druck

Thomas Massie gilt seit Jahren als einer der unbequemsten Republikaner innerhalb der Partei. Immer wieder legt er sich öffentlich mit Donald Trump an und kritisiert dessen politischen Kurs. Trotz parteiinterner Spannungen kündigte Massie nun an, weiter auf Transparenz bei den Epstein-Akten drängen zu wollen. Gemeinsam mit anderen Politikern hatte er zuletzt bereits mehrere Namen veröffentlicht, die zuvor in Dokumenten geschwärzt worden waren.

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