Donald Trump: Rachepläne aus den eigenen Reihen - weil er seine Verlobte abwies
Boykott gegen Donald Trump - der US-Präsident sorgt mit einer privaten Fehde für Aufsehen. Kongressabgeordneter Brian Fitzpatrick kündigte an, mit allen Mitteln gegen den US-Präsidenten vorzugehen. Zuvor hatte dieser seine Verlobte beleidigt.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Donald Trump - Entschädigungsfond trifft auch unter Republikanern auf Widerstand
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- Private Fehde oder Aufstand der Republikaner? Donald Trump beleidigte seine Verlobte
Donald Trump kann sich schon lange nicht mehr der vollsten Unterstützung seiner eigenen Partei gewahr sein. Das belegen zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit. Nun sorgt jedoch eine neue, eher privatere Fehde im Umkreis der Republikaner für Aufsehen.
Republikanischer Abgeordneter Brian Fitzpatrick rechnet mit Donald Trump ab
Der Kongressabgeordnete Brian Fitzpatrick aus Pennsylvania kündigte am Mittwoch an, Trumps Vorhaben eines milliardenschweren Entschädigungsfonds für Justizopfer unter der Biden-Regierung zu torpedieren. Das Vorhaben gilt allgemein als umstritten. Der US-Präsident wolle dadurch verurteilte oder begnadigte Trump-Anhänger entschädigen. Insider sprechen von einem Justizskandal, da es dafür keine rechtliche Grundlage gäbe.
"Schlechte Nachrichten, wir werden versuchen, es zu verhindern", so die Ansage des republikanischen Kongressabgeordneten Fitzpatrick. Und weiter: "Wir werden zunächst einen Brief an den Generalstaatsanwalt schreiben, erwägen aber auch eine legislative Option." Man werde versuchen, die genauen rechtlichen Machenschaften zu durchschauen, so der Abgeordnete.
Bucks County Republican Rep. Brian Fitzpatrick vows effort to kill Trump’s $1.7 billion fund, and agreement shielding him from future IRS enforcement.
— Brian Taff (@briantaff6abc) May 21, 2026
(CBS) https://t.co/tZT8KWeDOQ
Boykott gegen Trumps Regierungspläne - auch seine "Steueramnesie" steht auf dem Prüfstand
Wie unter anderem "The Daily Beast" berichtet, bleibt es jedoch nicht nur bei einer Verweigerung. Auch die geplante "Steueramnesie" für die Trump-Familie, demnach der Steuerbehörde (IRS) "für immer untersagt" ist, frühere Ansprüche und Steuerprüfungen gegen Trump oder ihm verbundene Personen und Unternehmen zu stellen und durchzuführen, werde Fitzpatrick versuchen, zu verhindern. "Der 'auf ewig' zugesicherte Prüfverzicht der Behörde umfasst alle Kläger, zu denen neben Trump auch die Familienfirma Trump Organization sowie seine Söhne Eric und Donald Jr. zählen", berichtet unter anderem die "Tagesschau".
Auf Nachfrage erklärte der republikanische Abgeordnete: "Natürlich, ja, das kann man nicht tun."
Dabei kommt der Zeitpunkt des Boykotts Fitzpatricks möglicherweise nicht von ungefähr. Der republikanische Abgeordnete könnte hier durchaus einen späten Rachegedanken haben. Nur kurz vorher hat der US-Präsident Donald Trump eine interne Fehde gegen ihn und seine Verlobte losgetreten.
Donald Trump wies Verlobte bei Pressekonferenz gnadenlos ab - aus politischen Gründen
Denn Brian Fitzpatrick ist mit der Fox-News-Korrespondentin Jacqui Heinrich liiert. Bei einer Pressekonferenz kommt es zum Eklat zwischen ihr und Donald Trump. Heinrich hatte Trump im beruflichen Kontext gefragt, ob er bereits mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert habe.
Trump to Fox's Jacqui Heinrich on her fiancé Rep. Brian Fitzpatrick: "Her husband votes against me all the time. I don't know what's with him. She's married to a certain congressman. He likes voting against Trump. You know what happens with that? Doesn't work out well." pic.twitter.com/EzepaaV8Pn
— The Bulwark (@BulwarkOnline) May 20, 2026
Und Trump? Der ignorierte die Reporter-Frage schlichtweg gnadenlos. Wenig später lieferte der 79-Jährige dann auch die Erklärung dazu: "Ich weiß nicht, was mit ihm los ist. Fragen Sie ihn doch selbst. Ihr Mann, sie ist mit einem gewissen Kongressabgeordneten verheiratet. Der stimmt gern gegen Trump. Wissen Sie, was dann passiert? Das geht nicht gut aus. Ich weiß nicht, warum er das tut."
Nach dem privaten Verweis auf die Unstimmigkeiten mit ihrem "Mann", mit dem sie laut dem "Daily Beast" allerdings nur verlobt und noch nicht verheiratet ist, übergeht der US-Präsident die Frage und beantwortet die eines anderen Pressevertreters zum Thema Taiwan. Ein Affront, der möglicherweise Folgen für den US-Präsidenten hat - der Widerstand der Republikaner ist zumindest beim Abgeordneten Brian Fitzpatrick aus Pennsylvania nun deutlich spürbar.
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ife/sfx/news.de
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