Ukraine-Krieg aktuell: Flammenmeer zeigt Putins Misere - Kreml-Raffinerie brennt lichterloh
Moskau behauptet, Hunderte ukrainische Drohnen in einer Nacht abgefangen zu haben - doch zeitgleich schlugen Geschosse in ein strategisches Halbleiterwerk für Militärchips ein, während auf der Krim Luftabwehrsysteme in Flammen aufgingen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Truppen können Angriffe nicht verhindern
- Wladimir Putins Luftabwehrsysteme auf der Krim ausgeschaltet
- Putin-Chemiewerk für Munitionsproduktion schwer beschädigt
Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU hat gemeinsam mit den Streitkräften die Verantwortung für umfangreiche Drohnenangriffe auf Russland übernommen. Spezialisierte Einheiten der "Alpha"-Einheit führten zeitgleich Schläge gegen Produktionsstätten in der Moskauer Region und militärische Flugplätze auf der besetzten Krim durch, wie SBU-Chef Generalmajor Jewhenij Chmara in einer offiziellen Erklärung bestätigte. Die Putin-Truppen konnten die Anschläge nicht verhindern.
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Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Truppen können Angriffe nicht verhindern
Wladimir Putins Verteidigungsministerium behauptete, über Nacht mehr als 550 ukrainische Drohnen in 14 verschiedenen Regionen abgefangen zu haben. Dennoch belegen SBU-Flugprotokolle und Bodentelemetrie laut "Kyiv Post", dass Präzisionswaffen mehrere hochsensible Ziele im Moskauer Raum erfolgreich erreichten. Die Angriffe zielten auf Energielogistik und militärische Zuliefererketten ab. Damit wollte die Ukraine nach eigenen Angaben die Versorgung der russischen Streitkräfte stören. Im Netz kursieren Videos, die die Angriffe dokumentieren.
- Langstreckendrohnen trafen das Angstrem-Halbleiterwerk im geschlossenen Industriegebiet Zelenograd nordwestlich von Moskau. Die Anlage gilt als Hauptlieferant spezialisierter Mikrochips und Halbleiter für den russischen Militär-Industriekomplex und unterliegt strengen US-Sanktionen.
- Zur gleichen Zeit schlug eine Drohne in die Moskauer Ölraffinerie in Kapotnja ein. Die Detonation verletzte zwölf Beschäftigte der Anlage und unterbrach lokale Treibstoffverarbeitungsprozesse.
- Zusätzlich durchdrangen ukrainische Drohnenverbände die äußeren Verteidigungslinien und setzten die Öl-Pump- und Lagerstationen Solnetschnogorsk sowie Wolodarskoje in Brand. Diese beiden Einrichtungen fungieren als zentrale Knotenpunkte für die wichtigsten Treibstoff-Pipelines, die den Großraum der russischen Hauptstadt versorgen.
???? Russia: Solnechnogorsk fuel pumping station on the Moscow Ring Oil Product Pipeline is severely damaged from Ukrainian drone strikes.
— Igor Sushko (@igorsushko) May 17, 2026
It supplied 2,000 tons of motor fuel daily to the Muscovites, representing 8.4% of total motor fuel consumption in Moscow. pic.twitter.com/5tRzRUgdSZ
Wladimir Putins Luftabwehrsysteme auf der Krim ausgeschaltet
Gleichzeitig mit den Schlägen bei Moskau griffen Alpha-Drohneneinheiten den Militärflugplatz Belbek nahe Sewastopol auf der besetzten Krim an. Der Stützpunkt dient als primärer Einsatzknoten der russischen taktischen Luftwaffe über dem Schwarzen Meer. Die Schäden erschweren nach Angaben des SBU die unmittelbaren Kampfeinsätze der dort stationierten Jagdfliegerregimenter erheblich.
- Bei dem Angriff wurde ein Pantsir-S2-Flugabwehrkomplex außer Gefecht gesetzt, wodurch Punktverteidigungsraketen und Radarhardware zerstört wurden.
- Ein Präzisionsschlag traf zudem einen Hangar mit strategischer S-400-Radarinstallation, was die regionale Frühwarnkapazität zur Überwachung des Schwarzen Meeres blind machte.
- Darüber hinaus beschädigte die Operation ein Orion-Drohnenverwaltungssystem sowie eine Forpost-Bodenstation, was die Kommunikationsverbindungen für russische Aufklärungsdrohnen unterbrach.
- Weitere Treffer erzielten die Angreifer auf eine Boden-Luft-Datenübertragungszentrale, den Hauptkontrollturm und einen aktiven Flugplatzhangar.
Putin-Chemiewerk für Munitionsproduktion schwer beschädigt
Die SBU betonte, dass künftige Operationen weiterhin Objekte ins Visier nehmen werden, die den russischen Militärapparat materiell und technologisch stützen. Dabei sollen vor allem Anlagen getroffen werden, die Komponenten für Waffensysteme oder kriegskritische Energieversorgung liefern.
- Bereits zuletzt hatten ukrainische Einheiten das weitläufige ChemiewerkNevinnomyssk Azot im Gebiet Stawropol schwer beschädigt. Die Fabrik beliefert die russischen Streitkräfte hauptsächlich mit Roh-Salpeter- und Essigsäuren, die zur Herstellung hochexplosiver Artilleriegranaten benötigt werden.
- Parallel dazu führte die Ukraine erfolgreiche Drohnenschläge gegen die Gasverarbeitungsanlage von Gazprom in Astrachan durch. Die Angriffe legten die Produktionslinien für Motorkraftstoff vollständig lahm.
- Ein weiterer Schlag traf eine Ölraffinerie in Rjasan. Der direkte Treffer löste toxischen "schwarzen Regen" über der Stadt aus, was auf massive Umweltverschmutzung durch die Zerstörung hinweist.
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rut/news.de
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