Donald Trump: Republikaner wissen es - Demokratin bezweifelt seine Amtsfähigkeit

Donald Trumps mentale Verfassung ist wieder Thema. Eine Demokratin beklagt sich darüber, dass niemand seine Amtsfähigkeit aufgrund seines Verhaltens in Frage stellt. Die Republikaner wüssten Bescheid, aber reagieren nicht.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Donald Trumps mentale Gesundheit löst öffentliche Debatten aus. (Foto) Suche
Donald Trumps mentale Gesundheit löst öffentliche Debatten aus. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Demokratin besorgt über Trumps mentale Gesundheit
  • Becca Balint beklagt sich, wieso niemand seine Amtsfähigkeit bei den Republikanern in Frage stellt
  • Amtsenthebung nach KI-Fotos und Wut gegen Papst Leo XIV. gefordert

Mit wütenden Posts auf Truth Social oder Beleidigungen in der Öffentlichkeit verkommt Donald Trumps mentale Gesundheit immer wieder zum Gesprächsthema. Mittlerweile nimmt die Sorge zu. So sprachen sich 36 Ärzte für seine Amtsenthebung aus.Niemand hat bislang auf den 25. Verfassungszusatz zurückgegriffen. Das kann Demokratin Becca Balint nicht verstehen.

Demokratin zweifelt an Donald Trumps mentaler Gesundheit

Balint ist besorgt über das mentale Wohlbefinden des US-Präsidenten. Das sagte sie auf eine Reporterfrage. Sie fragte sich, wieso niemand seine Amtsfähigkeit anzweifelt: "Ich weiß nicht, wie irgendjemand sehen kann, was er postet, oder ihn in irgendeiner Sitzung beobachten und denken kann, er sei geeignet für das Amt. Ich bin absolut besorgt deswegen, und ich weiß, dass meine republikanischen Kollegen das auch sind – sie sagen es nur nicht laut." Es sei für sie nicht normal, wenn er eine Frau "Schweinchen" nennt oder Menschen als "dumm" bezeichnet. Es werde weiter normalisiert, ohne es als das zu benennen, was es ist: "Er ist im Ungleichgewicht".

Trump-Verbündete fordern Amtsenthebungsverfahren

Anders als viele andere Politiker fordert sie nicht direkt ein Amtsenthebungsverfahren. Die Rufe danach, ihn von seinem Posten zu entheben, wurden zuletzt lauter. Grund dafür waren seine Kommentare gegenüber Papst Leo XIV., ein KI-Bild, das Trump als Jesus zeigt und Drohungen an den Iran. Hinzu kommen beleidigende Äußerungen über Reporterinnen. Das alles verurteilten sogar seine einst treuen Unterstützer, darunter Marjorie Taylor Greene. Sie forderte zuletzt den Einsatz des Verfassungszusatzes. Das Thema schaffte es zuletzt in eine Anhörung. Der demokratische Abgeordnete Mark Takano befragte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. bezüglich Trumps psychischer Gesundheit. Der Republikaner blieb ihm eine Antwort schuldig.

Die Forderungen bleiben laut. Bislang wurde noch kein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet.

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