Donald Trump: "Katastrophaler Ausbruch möglich" - Psychiaterin warnt vor "psychotischer Spirale"
Die Vorwürfe gegen Donald Trump werden immer drastischer: Führende US-Mediziner und Psychiater warnen öffentlich vor einem gefährlichen Kontrollverlust des Präsidenten. Jetzt fordern Experten sogar seine sofortige Amtsenthebung – aus Angst vor einer möglichen Eskalation.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- 36 US-Mediziner fordern Trumps Absetzung wegen angeblicher Amtsunfähigkeit
- Psychiaterin spricht von "psychotischer Spirale" und gefährlichem Größenwahn
- Juristen warnen sogar vor nuklearer Eskalation im Iran-Konflikt
Eine außergewöhnliche Erklärung sorgt in den USA für Aufsehen: 36 führende Mediziner und Experten für psychische Gesundheit fordern die sofortige Amtsenthebung von US-Präsident Donald Trump. Unter den Unterzeichnern befinden sich auch Nobelpreisträger. Die Erklärung wurde sogar in den offiziellen Congressional Record aufgenommen – das Archiv der amerikanischen Gesetzgebungsgeschichte. Darin warnen die Experten eindringlich: "Wir sehen uns gezwungen, vor einem Präsidenten der Vereinigten Staaten zu warnen, der zunehmend eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt." Besonders drastisch äußerte sich die forensische Psychiaterin Dr. Bandy X Lee.
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Psychiaterin sieht bei Donald Trump gefährliche Entwicklung
"Ich glaube, es ist selbst für Laien nicht mehr schwer zu erkennen, dass er sofortige Behandlung benötigt, sogar auf Krankenhausniveau", sagt Lee gegenüber "The Independent". Sie beschreibt Trumps Verhalten als Anzeichen einer "psychotischen Spirale". Seine grandiosen Fantasien und Selbstdarstellungen seien "ein verzweifelter Versuch, der totalen Hilflosigkeit entgegenzuwirken, die man empfindet, wenn man seinen Verstand verliert".
Der US-Präsident zeige deutliche Größenwahnvorstellungen, so die Psychiaterin. "Er wird keine Grenzen akzeptieren, und seine Erwartungen werden immer die Fähigkeit der Realität übersteigen, sie zu erfüllen." Dies schaffe die perfekte Ausgangslage für einen "katastrophalen, wütenden, nicht einzudämmenden Ausbruch".
Seit Veröffentlichung der Ärzte-Erklärung hat Trump noch mehr Anzeichen von Größenwahn gezeigt. Er postete KI-generierte Bilder, die ihn beim Händeschütteln mit Gott zeigen, ihn als Jesus darstellen oder als Papst verkleidet. Nachts veröffentlichte er bis zu 150 Social-Media-Beiträge, gefüllt mit Verschwörungsvorwürfen.
Nur fünf Nächte mit ausreichend Schlaf im April
Laut "The Daily Beast" gab es im April nur fünf Tage, an denen Trump eine vollständige Nachtruhe gehabt haben könnte. Ein Drittel seiner Social-Media-Aktivitäten finde mittlerweile nachts statt – eine dokumentierte Posting-Serie reichte von 21.49 Uhr bis 4.10 Uhr morgens. Aus psychiatrischer Sicht verschlechtere chronischer Schlafmangel jede bereits eingeschränkte Kapazität, erklärt Lee. Betroffen seien Exekutivfunktionen, Impulskontrolle und kritische Entscheidungsfindung. Eine Analyse der "Washington Post" zeigte, dass Trump bei einer Kabinettssitzung neunmal die Augen längere Zeit geschlossen hielt oder Schwierigkeiten hatte, sie offen zu halten. "Die schicksalhaften Entscheidungen über Leben und Tod, die ihm übergeben werden, gefährden unsere Nation und den gesamten Globus", warnt Lee.
Juristen warnen vor nuklearer Eskalation
Am 11. Mai richteten der Verfassungsrechtler Bruce Fein und der frühere Präsidentschaftskandidat Ralph Nader einen offenen Brief an den Kongress. Darin fordern sie die Anwendung des 25. Verfassungszusatzes zur Machtübertragung bei Amtsunfähigkeit des Präsidenten. "Jeder Tag, den Mr. Trump im Amt bleibt, ist ein Würfelspiel mit dem Überleben der Spezies", schreiben Fein und Nader. Trump könnte "in einem Wutanfall Atomwaffen gegen den Iran einsetzen" – was China, Russland und Pakistan nicht ignorieren würden. Dr. Lee arbeitet nun mit Fein zusammen, um den Kongress zu drängen, sich als das im 25. Verfassungszusatz vorgesehene "andere Gremium" einzusetzen und sofortige Anhörungen mit Experten abzuhalten.
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bua/ife/news.de/stg
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