Trump tot im Grab gezeigt: Weißes Haus geht auf "Star Wars"-Legende los
Mit einem KI-generierten Bild hat "Star Wars"-Star Mark Hamill einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Der Schauspieler zeigte Donald Trump leblos in einem Grab. Das Weiße Haus reagierte empört und sprach von gefährlicher Hetze gegen den US-Präsidenten.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Mark Hamill veröffentlichte ein KI-Bild von Donald Trump in einem Grab
- Das Weiße Haus bezeichnete den Schauspieler als "krankes Individuum"
- Die Regierung sieht einen Zusammenhang zu früheren Anschlägen auf Trump
Mit einem umstrittenen Social-Media-Beitrag hat Schauspieler Mark Hamill für massive Empörung in den USA gesorgt. Der "Star Wars"-Star veröffentlichte auf seinem Bluesky-Account ein KI-generiertes Bild, das Donald Trump leblos in einem Grab zeigt. Auf dem Grabstein steht die Inschrift "Donald J. Trump 1946-2024". Darüber prangten die Worte: "Wenn doch nur".
"Star Wars"-Star Mark Hamill löst mit Trump-Grab-Bild heftigen Eklat aus
In seinem Begleittext attackierte der Hollywood-Star den US-Präsidenten massiv. Hamill erklärte, Trump solle lange genug leben, um eine "verheerende Niederlage bei den Zwischenwahlen" mitzuerleben. Außerdem forderte er, der Präsident müsse für seine "beispiellose Korruption" und "zahllosen Verbrechen" zur Rechenschaft gezogen, angeklagt und verurteilt werden. In den Geschichtsbüchern werde Trump "für immer in Schande" verewigt bleiben, schrieb der Schauspieler weiter.
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Weißes Haus reagiert mit scharfer Attacke
Die Antwort aus Washington ließ nicht lange auf sich warten. Das Presseteam der Trump-Regierung griff Hamill auf der Plattform X frontal an. "Diese linksradikalen Verrückten können einfach nicht anders", hieß es in der Stellungnahme. Der Schauspieler wurde darin als "krankes Individuum" bezeichnet. Besonders brisant: Das Weiße Haus stellte einen direkten Zusammenhang zwischen derartigen Aussagen und den Anschlägen auf Donald Trump her. "Diese Art von Rhetorik ist genau das, was in zwei Jahren zu drei Mordanschlägen auf unseren Präsidenten inspiriert hat", erklärte der offizielle Rapid-Response-Account der Regierung.
.@MarkHamill is one sick individual.
— Rapid Response 47 (@RapidResponse47) May 7, 2026
These Radical Left lunatics just can’t help themselves.
This kind of rhetoric is exactly what has inspired three assassination attempts in two years against our President. pic.twitter.com/daJqcyssm7
Regierung erinnert an Anschläge auf Donald Trump
Hintergrund der scharfen Reaktion sind mehrere bedrohliche Vorfälle rund um Trump. Erst im vergangenen Monat hatte ein Mann versucht, eine Sicherheitskontrolle beim Dinner der Korrespondenten des Weißen Hauses zu durchbrechen. Dabei fielen Schüsse. Bereits 2024 war Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania angeschossen und am Ohr verletzt worden. Im selben Jahr nahmen Sicherheitskräfte zudem einen bewaffneten Mann in der Nähe eines Golfplatzes fest, auf dem sich der damalige Präsidentschaftskandidat aufhielt. Der Täter wurde später wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Mark Hamill entschuldigt sich teilweise
Am Donnerstagnachmittag änderte Hamill seinen umstrittenen Beitrag auf Bluesky ab. Der Schauspieler erklärte, es tue ihm leid, falls Menschen das Bild als unangemessen empfunden hätten. Gleichzeitig stellte er klar, er habe Trump eigentlich "das Gegenteil von tot" gewünscht – nämlich ein langes Leben, damit dieser für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden könne.
Accurate Edit for Clarity: "He should live long enough to... be held accountable for his... crimes." Actually, I was wishing him the opposite of dead, but apologize if you found the image inappropriate. ????-mh
— Mark Hamill (@markhamillofficial.bsky.social) 7. Mai 2026 um 21:11
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Die politische Haltung des Schauspielers ist seit Jahren bekannt. Hamill zählt zu den lautesten Trump-Gegnern in Hollywood. Nach Trumps Wiederwahl 2024 hatte der überzeugte Demokrat sogar öffentlich darüber nachgedacht, gemeinsam mit seiner Frau ins Ausland zu ziehen. Erst vor wenigen Tagen trat Hamill zusammen mit Ex-Präsident Barack Obama in einem "Star Wars"-Video zum "May the 4th"-Tag auf. Darin warben beide für die Eröffnung des Obama Presidential Center in Chicago.
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