Prozess (Gericht): Angeklagte Daniela Klette möchte eigenes Plädoyer halten

Sie waren bewaffnet und erbeuteten Millionen - der Prozess um eine spektakuläre Raubserie nähert sich dem Ende. Die wegen ihrer RAF-Vergangenheit bekannte Angeklagte will selbst das Wort ergreifen.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Im Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette wegen schweren Raubes werden am Dienstag (10.00 Uhr) weitere Plädoyers von Nebenklage und Verteidigung erwartet. Nach einer Ankündigung ihrer Anwälte wird erwartet, dass die Angeklagte vor dem Landgericht Verden auch eine eigene Verteidigungsrede hält. Zunächst steht aber das Plädoyer eines Nebenklägers auf dem Programm.

Die in Berlin festgenommene Klette steht seit März 2025 in Niedersachsen vor Gericht. Laut Anklage soll sie gemeinsam mit ihren mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub zwischen 1999 und 2016 maskiert und teils schwer bewaffnet Geldtransporter und Supermärkte in mehreren Städten überfallen haben. Dabei soll die Bande mehr als zwei Millionen Euro erbeutet haben, um ihr Leben im Untergrund zu finanzieren.

Die Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre Haft für Klette – wegen versuchten Mordes, schweren bandenmäßigen Raubes und Verstößen gegen Waffengesetze.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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