Wladimir Putin von Paranoia geplagt: Kreml-Chef radiert Geheim-Residenz nach Blitz-Parade aus
Wie weit ist Wladimir Putins Paranoia schon fortgeschritten? Selbst engste Vertraute des russischen Präsidenten müssen sich scharfen Sicherheitsregeln unterwerfen, während der Kreml-Chef immer mehr Zeit in unterirdischen Anlagen verbringt.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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Anlässlich der Siegesparade am 9. Mai waren alle Augen gen Moskau gerichtet, wo Wladimir Putin den diesjährigen "Tag des Sieges" zelebrierte. Doch abseits der in Reih und Glied marschierenden Soldaten offenbarte das abgespeckte Spektakel unweigerlich das Ausmaß der Anspannung im Kreml. Nach lediglich 45 Minuten war die Veranstaltung bereits beendet. Statt der gewohnten Panzerkolonnen und Raketenwerfer zogen diesmal überwiegend Fußsoldaten über den Roten Platz.
Die Behörden hatten das Stadtzentrum großräumig abgeriegelt. Zusätzlich schalteten sie das mobile Internet in der russischen Hauptstadt zeitweise vollständig ab. Kampfjets waren kaum zu sehen, schwere Militärtechnik fehlte fast gänzlich. Diese drastischen Vorkehrungen verdeutlichen, wie sehr gravierende Sicherheitsbedenken mittlerweile sämtliche öffentlichen Auftritte Wladimir Putins prägen. Die traditionell pompöse Militärschau wirkte in diesem Jahr wie ein Schatten früherer Veranstaltungen.
Wladimir Putin radiert Geheimversteck am Waldaisee aus
Der Verdacht, dass Wladimir Putin zunehmend von schwerer Paranoia geplagt ist, soll sich auch auf andere Lebensbereiche des russischen Präsidenten auswirken, wie die "Bild" aktuell schreibt. Demnach schotte sich der Kreml-Chef auch digital ab: Auf dem russischen Kartendienst Yandex Maps erscheint Putins prachtvolle Residenz am Waldaisee inzwischen nur noch als verpixelte Fläche. Das weitläufige Anwesen wurde großflächig unkenntlich gemacht - ganz so, als wolle Putin sein Geheimversteck endgültig aus der öffentlichen Wahrnehmung radieren.
Putin-Schlupfloch von der Landkarte getilgt - was will der Kreml-Chef verbergen?
Auf westlichen Plattformen wie Google Maps bleibt die Villa hingegen vollständig sichtbar. Dort lassen sich sogar mehrere Hubschrauber-Landeplätze auf dem Gelände erkennen. Die gezielte Verschleierung ausschließlich auf russischen Diensten deutet auf eine bewusste Entscheidung der Behörden hin. Diese Maßnahme reiht sich in ein Muster zunehmender Abschottung ein. Putin und seine Familie sollen sich laut Geheimdienstinformationen nicht mehr in ihren gewohnten Residenzen rund um Moskau aufhalten.
Wladimir Putin zunehmend paranoid: Das ist seinen Kreml-Mitarbeitern strengstens verboten
Ein europäischer Geheimdienstbericht, über den "CNN" berichtet, enthüllt das Ausmaß der verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Besonders Putins engster Kreis ist von den neuen Regeln betroffen. Köche, Leibwächter und Fotografen dürfen demnach keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr nutzen. Selbst vertraute Mitarbeiter müssen sich mit Mobiltelefonen ohne Internetzugang begnügen. Seit Mitte April mehren sich zudem Berichte über eine weitere ungewöhnliche Vorschrift: Bei Treffen mit dem Präsidenten sollen Beamte keine Armbanduhren mehr tragen dürfen. Aktuelle Aufnahmen aus dem Kreml scheinen dies zu bestätigen – mehrere Funktionäre sind dort mit nackten Handgelenken zu sehen. Auch Putin selbst verzichtet bei Einzelgesprächen mittlerweile meist auf seine Uhr.
Wladimir Putin schottet sich ab: Unterirdischer Bunker wird zu bevorzugtem Rückzugsort
Die Isolation des 73-Jährigen geht noch weiter. Laut Geheimdienstinformationen haben Sicherheitskräfte die Anzahl der Orte, die Putin regelmäßig aufsucht, erheblich eingeschränkt. In diesem Jahr soll der Kremlchef noch keine einzige Kaserne oder Militäreinrichtung betreten haben.
Stattdessen setzt der Kreml verstärkt auf vorab produziertes Bildmaterial. Die "Financial Times" berichtet unter Berufung auf kremlnahe Quellen, dass Putin zunehmend Zeit in unterirdischen Anlagen verbringt. Trotz seiner Abschottung soll er den Krieg in der Ukraine bis ins kleinste Detail steuern. Ein Großteil seiner Arbeitszeit fließt demnach in die Überwachung des Kriegsgeschehens.
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loc/news.de/stg
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