Donald Trump: Trump-Vertraute enthüllt seine Schlafzimmer-Probleme
Schlaflos im Weißen Haus: Eine enge Vertraute von Donald Trump packt über den extremen Arbeitsalltag im Machtzentrum der USA aus. Nachtanrufe, Dauerdruck und ein Präsident, der praktisch nie zur Ruhe kommt – für sein Team wird das zur Zerreißprobe.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Donald Trump soll nur extrem selten schlafen und ist auch nachts aktiv
- Trumps Stabschefin packt über harten Arbeitsalltag aus
- Trumps Team arbeitet in Schichten, um mit dem Präsidenten Schritt zu halten
- Mitarbeiter berichten von Dauerstress und enormer Belastung im Weißen Haus
Die Stabschefin des Weißen Hauses hat einen seltenen Einblick in den Arbeitsalltag unter Donald Trump gewährt – und der klingt alles andere als erholsam, wie der "Daily Beast" aktuell berichtet. Bei einer Gala am Donnerstagabend plauderte Susie Wiles über die Herausforderungen, für einen Präsidenten zu arbeiten, der praktisch nie schläft.
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Donald Trumps Stabschefin Susie Wiles packt über Trumps Schlafprobleme aus
Der 79-jährige Trump ist bekannt dafür, zu den ungewöhnlichsten Zeiten auf Truth Social aktiv zu sein. Mitten in der Nacht und in den frühen Morgenstunden feuert er regelmäßig Beiträge ab. "Ich gehöre nicht zu den Menschen, die keinen Schlaf brauchen", gestand die 68-jährige Wiles bei der Veranstaltung der Independent Women's Gala, wo sie den Barbara K. Olson Woman of Valor Award entgegennahm.
Trump unter Dauerstrom:Schlafloser Präsident sorgt für Ausnahmezustand bei seinen Mitarbeitern
Um mit Trumps bizarren Arbeitszeiten Schritt zu halten, haben Wiles und ihr Kollege Dan Scavino ein ausgeklügeltes System entwickelt. "Ich gehe früh schlafen, und Dan Scavino, der bekanntlich eine Nachteule ist, wir teilen es auf. Ich übernehme die frühen Anrufe, und Dan die späten", erklärte die Stabschefin.
Wie notwendig diese Arbeitsteilung ist, zeigt eine Analyse von "The Daily Beast": Im gesamten April gab es lediglich fünf Tage, an denen Trump theoretisch eine komplette Nachtruhe hätte haben können. Auf Reisen verzichtet der Präsident laut CNN-Berichten sogar vollständig auf Schlaf und lässt schlafende Mitarbeiter wecken, wenn er Gesprächsbedarf hat.
Trumps Schlafmangel wird zum Problem: US-Präsident nickt bei Meetings ein
Die Konsequenzen von Trumps chronischem Schlafmangel zeigen sich zunehmend in der Öffentlichkeit. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus wurde der Präsident wiederholt dabei beobachtet, wie er bei offiziellen Terminen und Meetings einnickte.
Für seine Mitarbeiter sind diese Momente ein Albtraum. "Man kann ihn nicht aufwecken. Außerdem laufen die Kameras. Alle befinden sich mittlerweile ständig in einer unterschwelligen Panik, weil Trump einschläft – und dann wird er wütend", berichtete Trump-Biograf Michael Wolff im Podcast "Inside Trump's Head". Der Präsident mache nach dem Aufwachen sein Umfeld für seine Nickerchen verantwortlich.
18-Stunden-Tage trotz Krebsdiagnose – Susie Wiles berichtet über harten Arbeitsalltag im Weißen Haus
Die Belastungen im Trump-Weißen Haus gehen weit über ungewöhnliche Arbeitszeiten hinaus. Wiles schilderte, welchen Preis die Mitarbeiter zahlen: "Wenn Menschen ins Weiße Haus kommen, geben sie viel auf", sagte sie. Viele hätten junge Familien oder Ehen, die sie zusammenhalten wollten – doch dafür fehle schlicht die Möglichkeit.
"Ich wünschte, die Leute würden besser verstehen, was sieben, dreizehn oder einundzwanzig Tage mit 18-Stunden-Arbeitstagen mit einem machen. Es nimmt einem etwas weg", so die Stabschefin.
Besonders bemerkenswert: Wiles selbst erhielt vor neun Wochen eine Brustkrebsdiagnose – und erscheint dennoch täglich zur Arbeit. "Ich beschwere mich nicht, und ich denke, das setzt auch ein Beispiel für meine Kollegen."
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