Friedrich Merz: Umfrage: Zustimmung für Kanzler Merz erreicht Tiefstwert

Bundeskanzler Friedrich Merz verliert einer Umfrage zufolge weiter an Zustimmung in der Bevölkerung. Die Unzufriedenheit erreicht inzwischen historische Ausmaße.

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Friedrich Merz (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz im Bundestag (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz im Bundestag (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Christophe Gateau

Nach rund einem Jahr Schwarz-Rot ist die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) laut ARD-"Deutschlandtrend" größer denn je. Mit der Arbeit des Kanzlers sind demnach 16 Prozent zufrieden, das sind fünf Prozentpunkte weniger als im April. Unzufrieden sind demnach 83 Prozent (plus 7). Das sei der schlechteste Wert, der im "Deutschlandtrend" je für einen amtierenden Bundeskanzler gemessen worden sei.

Zum Vergleich: Im Juni 2025, also rund einen Monat nach Amtsantritt, lag die Zufriedenheit mit dem Regierungschef noch bei 39 Prozent. Der niedrigste Wert seines Amtsvorgängers Olaf Scholz lag demnach im September 2024 bei 18 Prozent. 69 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Merz seinem Amt nicht gewachsen ist, 25 Prozent sehen das anders. Im August vergangenen Jahres waren noch 42 Prozent der Meinung gewesen, dass der 70-jährige Sauerländer seinem Amt gewachsen sei.

Aus der Umfrage geht hervor, dass vor allem die Kommunikation des Kanzlers bei der Bevölkerung nicht gut ankommt. Demnach finden nur 14 Prozent der Befragten, dass er überzeugend kommuniziert (minus 20 im Vergleich zu August 2025). 82 Prozent (plus 21) sehen das anders. Merz hatte im April in einem "Spiegel"-Interview selbst Defizite in der Kommunikation über die Regierungspolitik eingeräumt. "Ich kann da in der Tat noch besser werden", sagte der Kanzler damals.

Für den "Deutschlandtrend" befragte Infratest dimap 1.303 Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland von Montag bis Mittwoch dieser Woche zufällig telefonisch und online. Die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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