Vatikan: Neue Mitglieder von Schweizergarde vereidigt

Ihr Anblick versetzt einen in die Vergangenheit: Die Schweizergarde mit ihren prächtigen Uniformen gehört zum Vatikan einfach dazu. Nun haben neue Papst-Leibwächter den Eid abgelegt.

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Papst Leo XIV. (r), der US-Amerikaner Robert Prevost, auf dem Balkon des Petersdoms im Vatikan. (Foto) Suche
Papst Leo XIV. (r), der US-Amerikaner Robert Prevost, auf dem Balkon des Petersdoms im Vatikan. Bild: picture alliance/dpa | Oliver Weiken

Die Schweizergarde des Vatikans hat 28 neue Mitglieder. Die Männer leisteten Papst Leo XIV. bei einer feierlichen Zeremonie den Eid. Die neuen Leibwächter schworen, dem Pontifex "treu, redlich und ehrenhaft zu dienen".

Am Tag der Vereidigung jährte sich ein für die Garde bedeutsames Ereignis zum 500. Mal: Am 6. Mai 1527 starben 147 Schweizergardisten, als sie Papst Clemens VII. während der Plünderung Roms schützten.

Die Päpstliche Schweizergarde wurde runde zwei Jahrzehnte zuvor, 1506, von Papst Julius II. gegründet. Er soll sich damals für die Anwerbung der Schweizer Söldner entschieden haben, da sie wegen ihres Mutes und ihrer Treue als unbesiegbar galten. Als Leibwache schützt die ausschließlich aus Schweizern bestehende Garde den Pontifex und bewacht etwa auch die Eingänge zum Vatikan, dem kleinen Kirchenstaat.

Die Regeln für die Schweizergarde umfassen strenge Voraussetzungen für den Eintritt: Wer Gardist werden will, sollte mindestens 1,74 Meter groß, muss höchstens 30 Jahre alt, katholisch, männlich und ledig sein, außerdem müssen die Männer die Rekrutenschule abgeschlossen haben. Während ihrer mindestens 26-monatigen Dienstzeit sind sie Bürger des Vatikans.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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