Wladimir Putin: Putin-Armee ausgebremst - so trickst die Ukraine den Kreml aus
Drohnen statt Panzer: Die Ukraine dreht den Spieß um – und plötzlich gerät Russland ins Wanken. Während an der Front ein überraschender Erfolg gelingt, wächst im Kreml die Angst vor dem nächsten Schlag.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Ukraine stoppt russischen Vormarsch mit neuer Drohnen-Taktik
- Experte spricht von "Wunder" trotz massivem Druck und Soldatenmangel
- Kreml reagiert mit wachsender Angst: Putins Sicherheitsapparat wird drastisch verschärft
Was lange unmöglich schien, ist plötzlich Realität: Die Ukraine stoppt Putins Vormarsch – mit einer simplen, aber gnadenlosen Strategie! Während russische Truppen weiter angreifen, geraten sie zunehmend ins Stocken. Und im Kreml? Da wächst offenbar die Angst – sogar vor Attentaten.
Drohnen-Strategie stoppt russischen Vormarsch: So trickst Kiew Putins Armee aus
Der österreichische Militärexperte Marcus Reisner bringt es auf den Punkt. Gegenüber "ntv"erklärt er: "Die Ukraine hat eine Formel gefunden, wie sie den Vormarsch der Russen unterbinden kann".
Diese "Formel" ist so effektiv wie brutal: Drohnen überwachen das Schlachtfeld rund um die Uhr. Selbst kleinste russische Stoßtrupps werden aufgespürt – und sofort ausgeschaltet, heißt es. Das Ergebnis: Russlands Angriffe werden im Keim erstickt, bevor sie gefährlich werden. Obwohl Putins Truppen weiterhin mit unverminderter Härte angreifen, sei den Verteidigern ein regelrechtes "Wunder" gelungen – sie hielten dem bislang härtesten Kriegswinter stand. "Der Soldatenmangel bleibt ein Problem und der russische Druck immens", so Reisner. Dennoch sei mittlerweile ein deutliches "Knirschen und Knacken" auf russischer Seite zu erkennen.
Drohnen als Gamechanger an der Front:Zahlen zeigen die Kriegswende
Dass diese Taktik funktioniert, belegen auch die jüngsten Gebietsgewinne: Laut einer AFP-Analyse auf Basis von ISW-Daten verlor Russland im April netto rund 120 Quadratkilometer – erstmals seit fast drei Jahren musste Moskau solche Rückschläge hinnehmen. In den Regionen Saporischschja, Charkiw und Donezk eroberte Kiew jeweils etwa 40 Quadratkilometer zurück.
Angst im Kreml: Putins Sicherheitsapparat dreht auf
Während an der Front die Probleme zunehmen, scheint der Kremlchef auch um seine persönliche Sicherheit besorgt zu sein. Wie "CNN"unter Berufung auf europäische Geheimdienstquellen berichtet, hat der 72-Jährige sein Sicherheitspersonal deutlich verstärkt. Seine engsten Berater unterliegen inzwischen strengen Auflagen: Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist ihnen untersagt.
Zusätzlich wurden an den Wohnhäusern von Putins Vertrauten Überwachungssysteme installiert. Hintergrund dieser drastischen Maßnahmen sind offenbar Befürchtungen des Machthabers, Ziel eines Attentats zu werden. In den vergangenen Monaten hatte es in Russland mehrere Anschlagsversuche auf hochrangige Militärs gegeben.
Zwei Checks, kein Internet: So abgeschottet ist Putins Umfeld
Die verschärften Sicherheitsvorkehrungen betreffen längst nicht nur Putins inneren Zirkel. Auch Köche, Leibwächter und Fotografen, die im Kreml tätig sind, müssen sich den drastisch erhöhten Kontrollen unterziehen. Wer zum Präsidenten vorgelassen werden will, muss zwei separate Sicherheitsüberprüfungen durchlaufen.
Besonders auffällig: Im Regierungssitz dürfen Putins engste Mitarbeiter nur noch Mobiltelefone ohne Internetzugang verwenden. Diese umfassenden Maßnahmen verdeutlichen, wie ernst der Kremlchef die Bedrohungslage einschätzt – nachdem in den vergangenen Monaten mehrere Attentatsversuche auf hochrangige russische Militärs verübt wurden.
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sba/sfx/news.de
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