Friedrich Merz: Merz fordert Iran zu Verhandlungen nach Angriffen auf
Erstmals seit Wochen greift Iran die Emirate mit Raketen und Drohnen an. Merz mahnt: Es dürfe keine weiteren Angriffe auf Partner in der Region geben.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach iranischen Raketen- und Drohnenangriffen auf die Vereinigten Arabischen Emirate fordert Kanzler Friedrich Merz die Staatsführung in Teheran auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Islamische Republik müsse aufhören, "die Region und die Welt zur Geisel zu nehmen", schrieb der CDU-Chef auf X. "Die Blockade der Straße von Hormus muss enden. Teheran darf keine Nuklearwaffe bauen", schrieb er. "Es darf keine weiteren Drohungen und Angriffe gegen unsere Partner geben."
Es waren die ersten iranischen Angriffe auf den Golfstaat seit Beginn einer Waffenruhe vor knapp vier Wochen. Die iranischen Streitkräfte nannten ihren Angriff auf Ölanlagen in der Hafenstadt Fudschaira eine Reaktion auf das "Abenteurertum der US-Armee". Merz schrieb: "Diese Angriffe verurteilen wir scharf. Unsere Solidarität gilt den Menschen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und unseren Partnern in der Region."
Iran greift mit Raketen und Drohnen an
Das Verteidigungsministerium der VAE teilte mit, insgesamt habe die Flugabwehr zwölf ballistische Raketen, drei Marschflugkörper und vier Drohnen bekämpft. In mehreren Regionen des Golfstaats war die Flugabwehr zu hören gewesen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.
Die unter Vermittlung Pakistans geführten Gespräche zwischen den USA und dem Iran haben bisher keine Ergebnisse gebracht. Am 8. April war eine Waffenruhe vereinbart worden, die nun brüchig zu werden scheint.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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