Elon Musk News: #WirVerlassenX: Parteien verlassen Musks Plattform

Seit Twitter von Elon Musk übernommen und auf X umgetauft wurde, haben sich dort immer mehr Leute verabschiedet. Auch mehrere deutsche Parteien wollen dort nichts mehr posten.

Erstellt von - Uhr

Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, bei einer Wahlkampfveranstaltung (Archivbild). (Foto) Suche
Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, bei einer Wahlkampfveranstaltung (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

In einer gemeinsamen Aktion haben SPD, Grüne und Linke ihren Abschied von der Internetplattform X erklärt. "X ist in den letzten Jahren im Chaos versunken", hieß es in teilweise wortgleichen Erklärungen der drei Parteien und Bundestagsfraktionen. Politische Debatten lebten vom Austausch, während X zunehmend Desinformation fördere. "Deswegen haben wir uns über Parteigrenzen hinweg entschlossen, unseren Account nicht mehr zu bespielen", hieß es unter dem Hashtag #WirVerlassenX.

Der Kurznachrichtendienst, der unter dem Namen Twitter bekannt geworden war, steht seit der Übernahme durch Elon Musk im Jahr 2022 zunehmend in der Kritik. Nachdem der umstrittene Tech-Milliardär die Plattform für rund 44 Milliarden Dollar gekauft hat, zogen sich immer mehr Unternehmen, Politiker und Prominente von X zurück.

Nach einem Bericht von "Table.Media" war die Aktion von der Politischen Geschäftsführerin der Grünen, Pegah Edalatian, initiiert worden. Nach ihren Worten ist X mittlerweile zu einem "Einfallstor für Desinformation und eine aggressive Debattenkultur" geworden. Die einzelnen Parteigliederungen und Mitgliedern könnten allerdings selbst entscheiden, ob sie auf der Plattform bleiben wollen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

Noch mehr Nachrichten über Elon Musk lesen Sie hier.

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.