Donald Trump: Expertin warnt vor gefährlichem Trump-Plan nach nächster Pleite

Eine Expertin warnt vor einer gefährlichen Eskalation nach den US-Zwischenwahlen: Sollten die Republikaner massiv verlieren, könnte US-Präsident Donald Trump seine Macht durch noch mehr Dekrete ausbauen.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Eine Expertin warnt vor den Folgen einer Niederlage des Trump-Lagers bei den US-Zwischenwahlen. (Foto) Suche
Eine Expertin warnt vor den Folgen einer Niederlage des Trump-Lagers bei den US-Zwischenwahlen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke
  • Donald Trump könnte heiklen Plan umsetzen nach Niederlage
  • Donald Trumps Republikaner schwach wie selten zuvor
  • Donald Trump im Rekordtempo bei präsidialen Anordnungen

Eine politische Analystin hat vor einem bedrohlichen Szenario für die Vereinigten Staaten gewarnt, sollten die Republikaner bei den anstehenden Midterm-Wahlen ein massives Debakel erleiden. Ashley Pratte Oates äußerte ihre Befürchtungen bei "MS NOW".

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Donald Trump könnte gefährlichen Plan umsetzen nach Niederlage

Die Kommentatorin prognostiziert einen besonders heiklen Verlauf der Ereignisse nach einem möglichen Wahldebakel der Republikanischen Partei im November. Ihr zufolge könnte Donald Trump versuchen, durch eine verstärkte Nutzung exekutiver Vollmachten den Verlust der Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses wettzumachen.

  • "Ich denke, es wird eine sehr gefährliche Situation werden, sollten die Republikaner bei den Midterms im November verlieren, worauf sie sich meiner Meinung nach vorbereiten sollten", erklärte Oates in der Sendung "Alex Witt Reports".

Donald Trump taumelt am Abgrund - Republikaner schwach wie selten zuvor

Trumps Republikaner gehen mit erheblichen Belastungen in die Kongresswahlen. Der amtierende US-Präsident erreicht Umfragen zufolge aktuell lediglich eine Zustimmungsrate von 37 Prozent, was zu den niedrigsten Werten für einen Amtsinhaber in der jüngeren Vergangenheit zählt. Diese Position bringt die gesamte Partei in eine prekäre Lage für den Wahlkampf.

  • Im Zentrum der Warnung von Oates steht die Sorge vor einer grundlegenden Veränderung der Machtbalance im politischen System nach einer möglichen Trump-Pleite.
  • Falls die Republikanische Partei ihre Kontrolle über Repräsentantenhaus und Senat verliert, drohe eine Kompensation durch erweiterte Präsidialentscheidungen.

Die politische Beobachterin verwies darauf, dass bereits jetzt eine deutliche Präferenz für präsidiale Dekrete gegenüber parlamentarischen Verhandlungsprozessen erkennbar sei.

  • Anstatt Kompromisse mit den Abgeordneten zu suchen, greife Trump bevorzugt zu direkten Anordnungen aus dem Präsidialamt.
  • Diese Entwicklung könnte sich nach einem Wahldebakel massiv verstärken, so die Einschätzung.

Donald Trump im Rekordtempo bei präsidialen Anordnungen

Die Tendenz zur Umgehung des legislativen Prozesses zeigt sich deutlich in der bisherigen Regierungsführung. Laut der Plattform "Ballotpedia" hat Donald Trump seit Beginn seiner zweiten Amtszeit (seit Januar 2025) bereits 258 präsidiale Anordnungen erlassen. Diese Zahl erreicht nahezu das Niveau, das frühere US-Präsidenten während einer gesamten achtjährigen Amtszeit angesammelt hatten.

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