Donald Trump: Insider behauptet - Trump wusste, dass der Iran-Krieg seine Präsidentschaft beendet
Tucker Carlson, jahrelang einer der treuesten Trump-Verbündeten, behauptet, "The Don" habe gewusst, dass ein Iran-Krieg seine "Präsidentschaft beenden" würde. Dennoch habe er Teheran angegriffen. Allerdings nicht freiwillig.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump "eher eine Geisel" laut Insider Tucker Carlson
- Donald Trump fühlte sich angeblich in die Enge getrieben
- Donald Trump manipuliert: Insider hat Israel im Verdacht
Der ehemalige Fox-News-Moderator Tucker Carlson erhebt schwere Vorwürfe in einem Interview der "New York Times". Demnach sei US-Präsident Donald Trump bewusst gewesen, dass ein militärischer Konflikt mit dem Iran seine Amtszeit beenden würde. Dennoch habe er die Entscheidung zum Angriff getroffen - allerdings nicht aus freien Stücken, wie Carlson betonte.
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Donald Trump "eher eine Geisel" laut Insider Tucker Carlson
Der langjährige Trump-Unterstützer, der mittlerweile mit dem US-Präsidenten wegen seiner Iran-Entscheidung gebrochen hat, stützt seine Einschätzung auf zahlreiche persönliche Gespräche mit Donald Trump. Carlson ging sogar so weit, sich öffentlich für seine frühere Wahlkampfunterstützung zu entschuldigen.
In seinen Gesprächen mit Donald Trump habe Carlson den Eindruck gewonnen, dass der Präsident nicht aus eigenem Antrieb handelte. Der Entscheidungsprozess sei alles andere als normal verlaufen, erklärte Carlson gegenüber der "Times". Trump sei "eher eine Geisel als ein souveräner Entscheidungsträger" gewesen.
Donald Trump fühlte sich angeblich in die Enge getrieben
Die Folgen seien dem US-Präsidenten vollends bewusst gewesen, betonte Carlson. Auf Grundlage zahlreicher Unterhaltungen zu diesem Thema sei seine Wahrnehmung eindeutig: Trump fühlte sich in die Enge getrieben und sah keinen Ausweg.
- "Er wusste das - und ich weiß, dass er es wusste, weil ich direkt mit ihm darüber sprach", so Carlson.
Trotz der Kenntnis über die schwerwiegenden Konsequenzen, einschließlich des Endes seiner Präsidentschaft, habe Trump ihm versichert: "Alles wird gut."
Donald Trump manipuliert: Insider hat Israel und amerikanische Unterstützer im Verdacht
Auf die Frage, wer den Präsidenten zu dieser Entscheidung gedrängt haben könnte, deutete Carlson unmissverständlich in Richtung der israelischen Regierung und deren Unterstützerkreis in den USA.
- Als Beleg führte er Joe Kent an, der zuvor das National Counterterrorism Center leitete. Kent habe seinen Posten aus Protest niedergelegt.
- Der hochrangige Ex-Geheimdienstler behauptete laut Carlson, dass Trump manipuliert worden sei, um den militärischen Konflikt vom Zaun zu brechen.
- Die Vorwürfe wiegen umso schwerer, als Kent die inneren Abläufe der amerikanischen Sicherheitsarchitektur aus erster Hand kannte.
Angeblich massive Druckausübung auf Donald Trump
Carlsons Darstellung findet Unterstützung durch Berichte der Nachrichtenagentur Bloomberg.
- Demnach übten externe Verbündete erheblichen Druck auf Trump aus, den Krieg gegen Iran zu beginnen. Namentlich genannt werden der israelische Premierminister und der Medienmogul und Milliardär Rupert Murdoch.
Carlson hatte bereits zuvor öffentlich die Möglichkeit ins Spiel gebracht, dass Israel massiven Einfluss auf Trump ausübte.
- Er ging dabei noch weiter und deutete an, der Präsident könnte Opfer einer entsprechenden Operation geworden sein.
- Dabei berief er sich auf Angaben des politischen Autors Daniel Halper.
- Halpers Behauptungen bezogen sich auf Verbindungen zwischen Israel und dem früheren Präsidenten Bill Clinton.
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rut/news.de/stg
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