Donald Trump: "Auf dem Rückweg vom Iran..." - US-Präsident droht mit nächstem Militäreinsatz
Während Donald Trump die Kämpfe im Iran für beendet erklärt, droht er in einer Rede bereits mit der nächsten Militäroperation. Erneut nimmt der US-Präsident den Karibik-Staat Kuba ins Visier.
Von news.de-Redakteur Martin Gottschling - Uhr
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- Donald Trump droht bei Rede mit Militäroperation in Kuba
- Laut US-Präsident könnten die Vereinigten Staaten den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln an die Küste des Karibik-Staats schicken
- Empörung über Trumps Aussagen in den sozialen Medien
Donald Trump hat die Kampfhandlungen im Iran-Krieg in einem Brief an den US-Kongress für beendet erklärt. Laut Gesetzeslage müsste er sich 60 Tage nach Beginn die förmliche Zustimmung des Parlaments holen, um die Offensive weiter zu befehligen. Trump kündigte jedoch an, dass er eine solche Genehmigung nicht beantragen wolle. Zudem scheint der 79-jährige Republikaner bereits über eine weitere Militäroperation in einem anderen Land nachzudenken.
Donald Trump droht mit US-Invasion in Kuba
Wie CNN und Fox News berichten, witzelte Trump bei einer Veranstaltung in West Palm Beach, Florida, über eine mögliche US-Übernahme Kubas. Er deutete an, dass die amerikanischen Streitkräfte den Karibik-Staat auf dem Rückweg aus dem Nahen Osten "fast sofort" übernehmen könnten:
- "Auf dem Rückweg vom Iran schicken wir eines unserer großen Schiffe – vielleicht den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln, den größten der Welt. Wir lassen ihn einlaufen, etwa 100 Yards vor der Küste anhalten, und sie werden sagen: Vielen Dank, wir ergeben uns."
Zum Hintergrund: Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba haben sich seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump massiv verschärft. Der US-Präsident hatte Öllieferungen an Kuba blockiert, um das kommunistische Regime unter Druck zu setzen. Dies führte im Karibik-Staat zu Versorgungsengpässen und wiederholten Stromausfällen. Trump hatte in den vergangenen Monaten bereits mehrfach die mögliche Übernahme Kubas angedeutet.
Entsetzen über Trump-Rede in den sozialen Medien
Auf X (vormals Twitter) sorgen Trumps Ankündigungen für Entsetzen. Unter einem Post der Gruppe "Republicans against Trump" heißt es dazu:
- "Nein! Hör auf, unprovozierte Angriffskriege anzufangen!"
- "Trumps 'Strategie' liest sich wie ein Fiebertraum eines kognitiv degenerierten Despoten. Er faselt wirr von Invasionen, als würde er mit Plastikspielzeug in der Badewanne spielen. Es ist reiner Wahn eines Mannes, dessen Gehirn offensichtlich irreparabel geschädigt ist. Eine Schande für die Nation."
- "Für wen hält er sich eigentlich? Für den Herrscher der Welt?"
- "Er dringt immer wieder illegal in andere Länder ein, um die Aufmerksamkeit dauerhaft von den Epstein-Akten abzulenken."
- "Das Einzige, was Trump wirklich erreicht hat, ist, dass er mit ziemlicher Sicherheit die Mehrheit der Welt gegen sich vereint hat – auf Kosten der USA und ihres früheren Ansehens/Status."
NEW: Trump says the U.S. will take over Cuba "almost immediately."
— Republicans against Trump (@RpsAgainstTrump) May 2, 2026
“On the way back from Iran we'll have one of our big, maybe the USS Abraham Lincoln aircraft carrier, come in, stop about 100 yards offshore and they'll say, 'Thank you very much, we give up.'" pic.twitter.com/iYHvtQayj8
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gom/news.de/dpa
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