Berlin: Tausende Demonstranten ziehen durch Berlin-Kreuzberg
Der alternative Berliner Stadtteil Kreuzberg ist am Tag der Arbeit wieder voller Menschen. Am Abend gibt es eine linke Demo. Die Polizei ist mit vielen Kräften vor Ort.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Mehrere Tausend Menschen haben am Abend in Berlin an der traditionellen Demonstration "Revolutionärer 1. Mai" von linken und linksextremen Gruppen teilgenommen. Sie versammelten sich in Berlin-Kreuzberg - die Demonstration sollte eigentlich um 18.00 beginnen, es kam jedoch zunächst zu Verzögerungen, weil es einen großen Zustrom zur Versammlung gab, wie ein Polizeisprecher sagte.
Transparente und Plakate von linken und linksextremen Gruppen waren zu sehen, darunter viele zum Thema Palästina und Israel, gegen den Iran-Krieg, gegen Kapitalismus und Wehrpflicht. "Krieg dem Krieg" und "Free Palestine" war auf Transparenten zu lesen.
Zehntausende Menschen hatten bereits den ganzen Tag über auf den Straßen Kreuzbergs gefeiert. Viele Straßen waren für den Autoverkehr gesperrt, mehrere U-Bahnhöfe waren so überfüllt, dass die Bahnen dort nicht mehr hielten.
Polizei hält Drohnenabwehr und Wasserwerfer bereit
Die Polizei hatte vor der Demonstration angekündigt, gegen antisemitische Parolen oder Volksverhetzung strikt vorzugehen. Anders als in vergangenen Jahren sollte die Demonstration aber nicht mehr ganz so eng von der Polizei begleitet werden, weil sie in den vergangenen Jahre zunehmend gewaltfrei blieb.
Trotzdem hielt die Polizei zahlreiche Einsatztechnik bereit: Drohnenabwehr, Hubschrauber für Übersichtsaufnahmen, Boote, Wasserwerfer im Hintergrund für den Notfall, Fahrradstaffeln, Spürhunde, Kommunikationsteams und Klettereinheiten für die Sicherung von Dächern.
Die Verleihfirmen von E-Scootern sperrten die Gebiete rund um die kritische Demonstration auf Bitten der Polizei für ihre Fahrzeuge. Ganze Straßenzüge wurden zudem mit einem sogenannten Zufahrtsschutz ausgestattet, also Sperren gegen Amokfahrer durch schwere Bauteile oder auch Polizeiwagen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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