Iran-Krieg: Hegseth: Beratungen in Europa über Marineeinsatz sind "dumm"

Die USA wünschen sich in ihrem Konflikt mit dem Iran mehr Unterstützung aus Europa – bislang verzweifelt. Das lässt auch US-Verteidigungsminister Hegseth nicht kalt.

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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die europäischen Beratungen über einen Marineeinsatz zur Absicherung der Straße von Hormus als "dumm" bezeichnet. "Das sind noch keine ernsthaften Bemühungen", sagte er auf einer Pressekonferenz über die Gespräche von vergangener Woche.

Hegseth monierte, dass die Europäer darüber geredet hätten, "vielleicht irgendwann etwas zu unternehmen, wenn alles erledigt ist." Der Minister griff damit die anhaltende Kritik von US-Präsident Donald Trump auf, der mehrfach von den europäischen Verbündeten deutlich mehr Engagement bei der Sicherung der Straße von Hormus gefordert hatte.

In seinem Statement ging Hegseth nicht auf das Planungstreffen ein, bei dem sich seit Mittwoch Militärs aus 30 Ländern im britischen Militärhauptquartier Northwood in London getroffen hatten. Großbritannien und Frankreich wollen einen neutralen Marineeinsatz organisieren, der sich klar von den Kriegsparteien abgrenzt, um Handelsschiffe zu begleiten und zu sichern. Deutschland erwägt einen Beitrag zur Minenräumung und Seeaufklärung.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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