Donald Trump: Luxus-Leben dank "Sugar Daddys"  - schwere Vorwürfe gegen Beamtin

Luxushandtaschen und tausende Dollar: Wohlhabende Männer sollen das Leben einer Beamtin in Donald Trumps Regierung finanziert haben. Diese schweren Anschuldigungen erhebt ihr Ex-Partner. Er warnt davor, dass sie mit ihrem Verhalten die nationale Sicherheit gefährdet.

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Eine Beamtin in Donald Trumps Regierung soll viel Geld von "Sugar Daddies" genommen haben. (Foto) Suche
Eine Beamtin in Donald Trumps Regierung soll viel Geld von "Sugar Daddies" genommen haben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Beamtin im Heimatmuseum soll sich ihr Leben von "Sugar Daddys" finanziert haben
  • Ex-Partner erhebt schwere Vorwürfe gegen die Trump-Mitarbeiterin
  • US-Beamtin weist Anschuldigungen zurück

Eine hochrangige Beamtin der Trump-Regierung sieht sich mit schwerwiegenden Anschuldigungen konfrontiert. Julia Varvaro, 29 Jahre alt und stellvertretende Staatssekretärin für Terrorismusbekämpfung im Heimatschutzministerium, wird beschuldigt, sogenannte "Sugar Daddys" zur Finanzierung ihres Lebensstils genutzt zu haben.

Ex-Partner erhebt Vorwürfe: Trump-Mitarbeiterin benutzte "Sugar Daddies"

Ein früherer Partner, der von der "Daily Mail" als Robert B. identifiziert wurde, hat beim Generalinspekteur des Ministeriums offiziell Beschwerde eingereicht. Die Vorwürfe wiegen schwer: Der Mann gibt an, während ihrer dreimonatigen Beziehung rund 40.000 Dollar für die Terrorismusexpertin ausgegeben zu haben.

Die Kennenlerngeschichte begann laut Robert B. auf der Dating-App Hinge. Doch damit nicht genug: Er behauptet, Varvaro habe auch ein Profil auf der Sugar-Daddy-Plattform "Seeking" unterhalten. Dort soll sie unter dem Pseudonym "Alessia" aufgetreten sein und mit "verführerischer Raffinesse" geworben haben. Die Zeitung gibt an, das Profil selbst eingesehen zu haben. Laut "Daily Mail" verwendete sie auf der Plattform dasselbe Foto wie auf ihrem Instagram-Account. Während der dreimonatigen Beziehung soll Robert B. Ausgaben für Urlaube, Cartier-Schmuck, teure Handtaschen und diverse Einkaufstouren getätigt haben.

Trump-Beamtin weist Anschuldigungen zurück

Die Terrorismusexpertin der Trump-Regierung weist die Anschuldigungen entschieden zurück. Gegenüber der "Daily Mail" erklärte Varvaro, sie habe nichts Falsches getan. Die Existenz eines Profils auf der Plattform Seeking bestreitet sie vollständig.

"Wir waren in einer exklusiven Beziehung. Wir sind in den Urlaub gefahren. Ich weiß nicht, was daran das Problem sein soll", verteidigte sich die 29-Jährige. Auch den Vorwurf, gemeinsam mit Robert B. Marihuana konsumiert zu haben, wies die hochrangige Beamtin zurück. Aus ihrer Sicht handelte es sich schlicht um eine normale Partnerschaft mit gemeinsamen Reisen und Geschenken.

Ex-Freund spricht von Sicherheitsrisiko und luxuriösen "Trophäen"

In seiner Beschwerde äußert Robert B. ernsthafte Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit. Er ist überzeugt, dass Varvaro unter finanziellem Druck steht und ihr Verhalten ein Risiko darstellt. Varvaros Ex-Partner führt dabei angebliche Aussagen der Beamtin an: "Sie hat mir direkt gesagt, dass der Schmuck im Wert von 40.000 Dollar an ihren Handgelenken und Ohren alles Trophäen von ihren Sugar Daddies sind." Zudem habe Varvaro ihm erzählt, keine Studienschulden zu haben, da wohlhabende Gönner ihre Ausbildung finanziert hätten.

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