Donald Trump: Jahrelanges Spiel mit dem Feuer wird "The Don" zum Verhängnis
Über Jahre hinweg spielte Donald Trump ein gefährliches Spiel und verbreitete Verschwörungstheorien, um zum Ziel zu gelangen. Nun fällt der von "The Don" erschaffene Mythos wie ein Kartenhaus zusammen.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
Suche
- Donald Trump wird Spiel mit dem Feuer zum Verhängnis
- US-Präsident verbreitete jahrelang Verschwörungstheorien - das fällt "The Don" jetzt auf die Füße
- Selbst MAGA-Anhänger zweifeln Mythos vom Butler-Attentat auf Donald Trump an
Schon lange vor seiner Rückkehr ins Weiße Haus und seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident verstand es Donald Trump meisterhaft, seine Unterstützer mit Worten zu mobilisieren - nicht selten unter Zuhilfenahme von Verschwörungstheorien, die "The Don" für seine Zwecke einsetzte. Doch genau diese Strategie holt den Republikaner nun ein, wie der CNN-Analyst Donie O'Sullivan in mahnenden Worten formulierte.
Donald Trump wird Hang zu Verschwörungstheorien nach Jahren zum Verhängnis
Der ehemalige Präsident hat über Jahre hinweg Verschwörungstheorien befeuert – nun scheint sich diese Strategie gegen ihn zu wenden. Wie CNN-Korrespondent Donie O'Sullivan am 20. April in der Nachrichtensendung "The Source" erklärte, beginnen selbst treue MAGA-Anhänger, Trumps eigene Darstellungen anzuzweifeln - für den ohnehin von miserablen Umfrageergebnissen geplagten US-Präsidenten ein schwerer Schlag.
Donald Trump befeuerte Mythos um Butler-Attentat - nun droht das Kartenhaus einzustürzen
Für Donald Trump könnte diese Kehrtwende dazu führen, dass ein bestimmter, immer wieder befeuerter Mythos wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt, denn: Die Zweifel betreffen auch das vermeintliche Attentat auf Donald Trump, das mitten im Wahlkampf 2024 in Butler, Pennsylvania für Schlagzeilen sorgte. Die ikonischen Bilder des blutenden, die Faust erhebenden Trump wurden seither vielfach von seiner Regierung verwendet. Doch genau diese Narrative werden nun von seiner eigenen Basis hinterfragt. "Er hat offensichtlich viele Jahre lang mit dem Feuer gespielt, wenn es darum ging, Verschwörungstheorien anzuheizen", sagte O'Sullivan gegenüber "Raw Story". "Und jetzt sieht man, wie ihm das auf die Füße fällt."
Analyst warnt "The Don": Vertrauen in Donald Trump erreicht neuen Tiefpunkt
O'Sullivan ordnete die Entwicklung in einen größeren gesellschaftlichen Kontext ein. "Es ist ein sehr trauriges Spiegelbild des aktuellen Zustands in den Vereinigten Staaten, wo die Menschen wirklich nicht mehr wissen, wem sie vertrauen können", erklärte der CNN-Korrespondent.
Die Ironie der Situation liegt auf der Hand: Trump hat über Jahre systematisch Misstrauen gegenüber Institutionen, Medien und politischen Gegnern geschürt. Dass nun ausgerechnet seine treuesten Unterstützer beginnen, auch seine eigenen Erzählungen mit Skepsis zu betrachten, zeigt die Eigendynamik dieser Strategie. Das von ihm selbst gesäte Misstrauen macht offenbar vor niemandem halt – nicht einmal vor ihm selbst.
Weiterführenden Lesestoff rund um Donald Trump finden Sie hier:
- Demenz-Symptome bei "The Don" immer schlimmer - Ende der Amtszeit näher als gedacht?
- Abschuss von US-Kampfjet entlarvt dreiste Lüge von "The Don"
- Donald Trump überrumpelt - warum packt die First Lady aus heiterem Himmel aus?
- Neues Symptom sticht direkt ins Auge - Trumps Arzt zu Statement gezwungen
- Donald Trumps Söhnen droht Prügel - Biden-Sohn "zu 100 Prozent" bereit
loc/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.