Friedrich Merz: Umfrage-Klatsche für den Kanzler - jetzt schlägt ihn sogar ein FDP-Politiker klar

Das aktuelle Politikerranking des Meinungsforschungsinstituts Insa offenbart Erschreckendes für Friedrich Merz: Der Bundeskanzler liegt abgeschlagen hinter mehreren Oppositionspolitikern. Dafür gibt es einen überraschend gut platzierten Neueinsteiger.

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Friedrich Merz ist im aktuellen Insa-Politikerranking weit abgeschlagen. (Foto) Suche
Friedrich Merz ist im aktuellen Insa-Politikerranking weit abgeschlagen. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
  • Friedrich Merz im Insa-Politikerranking weiterhin unbeliebter als die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla
  • FDP-Politiker Wolfgang Kubicki steigt neu auf Platz 5 ein
  • Dabei würde es seine Partei aktuell nicht einmal in den Bundestag schaffen

Es ist eine weitere Umfrage-Klatsche für Bundeskanzler Friedrich Merz: Im aktuellen Politikerranking des Meinungsforschungsinstituts Insa liegt der CDU-Chef abgeschlagen auf Platz 18. Nun wächst auch noch der Druck aus der außerparlamentarischen Opposition.

Umfrage-Klatsche für Friedrich Merz: Bundeskanzler deutlich unbeliebter als AfD-Chefs

Wie die "Bild" berichtet, konnte Merz in der aktuellen Umfrage zwar einen Platz gutmachen und ist nun vor CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Unionsfraktionschef Jens Spahn zu finden. Doch der Kanzler bleibt damit einen Platz hinter dem AfD-Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla. Dessen Kollegin Alice Weidel machte sogar einen großen Sprung von Platz 12 auf 6. Ebenfalls beliebter als Merz sind unter anderem die Linken-Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek (Platz 11), BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht (Platz 10) sowie SPD-Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (Platz 9).

An der Spitze steht weiterhin SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius. Dahinter tauschten NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Cem Özdemir (Grüne), Wahlsieger in Baden-Württemberg, die Plätze.

Comeback der FDP? Wolfgang Kubicki sorgt für Umfrage-Überraschung

Derweil ist FDP-Politiker Wolfgang Kubicki (74) neu dabei und gleich auf Platz 5 des Rankings zu finden. Der frühere Bundestagsvizepräsident will die Liberalen wieder zu alter Stärke führen. Vor wenigen Tagen hatte er seine Kandidatur für den Parteivorsitz angekündigt. Derzeit würden nur 3,5 Prozent die FDP wählen. In der Sonntagsfrage vorn liegen die AfD (26,5 Prozent, +0,5) und die Union (-1).

In der Bewertung der Politiker zwischen Platz 5 (Kubicki) und Platz 17 (Chrupalla) gibt es in der Insa-Umfrage nur geringe Unterschiede. Es kann also schnell zu Verschiebungen kommen.

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