Polizei im Einsatz: Aktivisten blockieren Einfahrt von Rheinmetall
Wieder wird die Polizei zu dem Rüstungskonzern gerufen. Diesmal blockieren Menschen die Einfahrt des Werksgeländes. Sie sind nicht so einfach wegzubewegen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Erneut sorgt eine Protestaktion am Werksgelände des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin-Gesundbrunnen für einen Polizeieinsatz. Sieben Aktivisten haben sich am Morgen vor der Einfahrt des Unternehmens festgeklebt und so den Weg versperrt.
Laut "Berliner Morgenpost" skandierten sie "Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt" und "Rheinmetall raus aus Berlin". Einsatzkräfte lösten alle sieben Aktivisten von der Fahrbahn, wie eine Polizeisprecherin bei der Onlineplattform X mitteilte.
Zum Teil zogen sie sich leichte Verletzungen an den Händen zu und wurden vor Ort von Rettungskräften behandelt, wie es von der Polizei weiter hieß. Es werde unter anderem wegen Hausfriedensbruchs, Nötigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Bereits vor wenigen Tagen Protestaktion
Bereits vor gut zwei Wochen gab es eine Protestaktion auf dem Fabrikgelände von Rheinmetall: Am 25. März waren Demonstranten in den frühen Morgenstunden auf das Dach des Gebäudes gestiegen und hatten Transparente mit Bezug zum Nahost-Konflikt dabei. Zudem gossen sie Farbe auf die Hausfassade. Die Polizei holte die Aktivisten vom Dach. Dabei waren Spezialkräfte zur Höhenrettung im Einsatz.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Justiz: Fall Liebich: Tschechische Polizei will Auslieferungsantrag
- J.D. Vance: "Er ist einfach ein religiöser Heuchler" - Trump-Vize entsetzt mit Fehler
- George Clooney: Schauspieler liest US-Präsident Donald Trump die Leviten
- Donald Trump droht mit Völkermord: "Das ist Wahnsinn!" Zügelloser US-Präsident "muss entfernt werden"
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.