Wladimir Putin: Putins Kriegsschiff vor Briten-Küste – droht jetzt der Showdown im Ärmelkanal?
Mitten durch Europas Nadelöhr – und alle schauen zu: Ein russischer Militärkonvoi fährt demonstrativ vor Großbritanniens Küste entlang. Experten sprechen von einer gezielten Demütigung Londons. Droht jetzt die Eskalation auf hoher See?
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Russisches Kriegsschiff eskortiert sanktionierte Tanker durch den Ärmelkanal
- Militärexperte fordert Vorgehen gegen Putins Schattenflotte
- Britische Regierung prüft drastische Maßnahmen bis hin zu Enteraktionen
- Moskau droht mit Vergeltung
Ein russischer Militärkonvoi sorgt für Aufsehen und politische Spannungen: Die schwer bewaffnete Fregatte "Admiral Grigorovich" hat gemeinsam mit zwei Öltankern der sogenannten Schattenflotte den Ärmelkanal durchquert – ausgerechnet auf direktem Kurs entlang der britischen Südküste. Was wie eine reine Transitfahrt wirkt, werten Experten als klare Machtdemonstration Moskaus – und als gezielte Provokation gegenüber dem Vereinigten Königreich. Über den Vorfall berichtet aktuell der "Express".
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Provokation im Ärmelkanal: Putin sendet Kriegsschiff nach Europa
Demnach bewegte sich die russische Fregatte dabei in enger Formation zwischen zwei rund 180 Meter langen Tankern. Ziel: der Hafen von Plymouth. Begleitet wurde der Verband vom britischen Versorgungsschiff "RFA Tideforce", das die Bewegung entlang der Küste genau verfolgte. Die Botschaft ist für Beobachter eindeutig: Russland zeigt Präsenz – mitten in einem der sensibelsten Seegebiete Europas.
Schwer bewaffnet: Putins Fregatte hat es in sich
Die"Admiral Grigorovich" ist alles andere als ein harmloser Begleiter. Das Kriegsschiff bringt ein umfangreiches Arsenal mit:
- Anti-Schiffs-Raketen
- Marschflugkörper
- Flugabwehrsysteme
Mit einem Gewicht von 3.620 Tonnen zählt die Fregatte zu den schlagkräftigen Einheiten der russischen Marine.
Sanktionierter Tanker mitten im Konvoi
Besonders brisant: Einer der eskortierten Tanker, die "Enigma", steht bereits unter britischen Sanktionen. Das Schiff war zuvor im russischen Primorsk ausgelaufen und ist auf dem Weg in die Türkei. Der Vorwurf: Die Tanker der Schattenflotte helfen dabei, Sanktionen zu umgehen und weiterhin Einnahmen für Russlands Kriegskasse zu generieren.
Ex-Soldat kritisiert britische Regierung - er fordert entschiedenes Vorgehen gegen Putins Schattenflotte
Der pensionierte Major Andrew Fox vom Fallschirmjäger-Regiment übte nach dem Vorfall scharfe Kritik an der britischen Regierung. "Die Russen sind verzweifelt darauf bedacht, den Ölfluss aufrechtzuerhalten und den Krieg in der Ukraine am Laufen zu halten", erklärte er. "Sie tanzen Starmer gerade auf der Nase herum."
Fox forderte ein entschiedenes Vorgehen gegen die Schattenflotte. "Wenn wir es wirklich ernst meinen mit der Unterstützung der Ukraine, müssen wir gegen diese Schattenflotte-Schiffe vorgehen", betonte der Militärexperte. Ein solches Handeln würde Putin in Verlegenheit bringen. "Im Moment senden wir diese Botschaft nicht."
Droht jetzt die Eskalation? Spezialkräfte in Bereitschaft
Hinter den Kulissen wird bereits über harte Gegenmaßnahmen diskutiert. Die britische Regierung prüft offenbar, sanktionierte Tanker künftig aktiv zu stoppen – notfalls mit militärischen Mitteln. Im Gespräch sind:
- Einsätze der Royal Navy
- Beschlagnahmungen durch die National Crime Agency
- Enteraktionen durch Eliteeinheiten wie SBS und SAS
Rechtsgrundlage wäre ein britisches Sanktionsgesetz aus dem Jahr 2018.
Moskau droht mit Vergeltung
Die Reaktion aus Russland ließ nicht lange auf sich warten: Sollte Großbritannien tatsächlich militärisch gegen die Tanker vorgehen, drohen Konsequenzen. Eine weitere Eskalation auf offener See scheint damit nicht ausgeschlossen.
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