Iran-Krieg: Papst: Drohung gegen iranisches Volk "wirklich inakzeptabel"

Der erste Papst aus den USA bezeichnet Drohungen gegen den Iran "inakzeptabel". US-Präsident Donald Trump nennt er nicht beim Namen - offenbar bezieht er sich aber auf jüngste harsche Drohungen.

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Papst Leo XIV., der US-Amerikaner Robert Prevost, winkt nach dem Konklave auf dem Balkon des Petersdoms im Vatikan. (Foto) Suche
Papst Leo XIV., der US-Amerikaner Robert Prevost, winkt nach dem Konklave auf dem Balkon des Petersdoms im Vatikan. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alessandra Tarantino

Papst Leo XIV. hat angesichts des Iran-Kriegs jüngste Drohungen gegen das iranische Volk als inakzeptabel bezeichnet. "Wie wir alle wissen, gab es heute auch diese Drohung gegen das gesamte Volk des Irans, und das ist wirklich nicht akzeptabel", sagte das Oberhaupt von etwa 1,4 Milliarden Katholiken vor Journalisten vor seiner Residenz in Castel Gandolfo bei Rom.

Leo sagte, dies sei eine Frage des Völkerrechts, aber vielmehr auch eine moralische Frage. "Ich möchte alle einladen, wirklich im Herzen an die vielen Unschuldigen zu denken, an die vielen Kinder, viele ältere Menschen, völlig Unschuldige", sagte der Pontifex weiter. Sie seien alle Opfer des Krieges.

Leo - der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri - nannte zwar den US-Präsidenten Donald Trump nicht beim Namen. Er dürfte sich jedoch auf dessen jüngste harsche Drohungen gegen den Iran bezogen haben. Trump schrieb wenige Stunden zuvor auf seiner Plattform Truth Social: "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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