Donald Trump : "Sonst werdet ihr in der Hölle leben" - US-Präsident droht Iran mit Eskalation
Donald Trump sprach am Ostersonntag erneut eine scharfe Drohung gegen den Iran auf Truth Social aus. Der US-Präsident forderte mit drastischen Worten die Öffnung der Straße von Hormus. Seine Äußerungen sorgen für heftige Empörung.
Von news.de-Redakteur Martin Gottschling - Uhr
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- Donald Trump fordert auf Truth Social erneut die Öffnung der Straße von Hormus durch den Iran
- Dabei beleidigt er die Mullahs scharf
- Worte des US-Präsidenten sorgen für Empörung in den sozialen Medien
Es ist die nächste heftige Verbalattacke von US-Präsident Donald Trump: Auf seiner Plattform Truth Social forderte der 79-Jährige den Iran am Wochenende erneut zur Öffnung der Straße von Hormus auf. Dabei fand er drastische Worte für das Mullah-Regime.
Donald Trump droht Iran auf Truth Social: "Verrückte Dreckskerle" sollen Straße von Hormus öffnen
In seinem Post vom Ostersonntag schrieb Trump:
- "Am Dienstag ist im Iran gleichzeitig Tag des Kraftwerks und Tag der Brücke. Das wird ein unvergessliches Erlebnis! Macht endlich die verdammte Meerenge auf, ihr verrückten Mistkerle, sonst werdet ihr in der Hölle leben – wartet nur ab! Gepriesen sei Allah. Präsident Donald J. Trump"
Zum Hintergrund: Nach dem gemeinsamen Angriff israelischer und US-Streitkräften Ende Februar hatte der Iran die Straße von Hormus blockiert. Handelsschiffe stecken in der für den weltweiten Öl-, Gas- und Rohstoffhandel extrem bedeutenden Meerenge am Persischen Golf fest. Infolgedessen stiegen auch hierzulande die Energiepreise enorm an.
USA erwägen Angriff auf iranische Energieanlagen
Trump hatte dem Mullah-Regime ursprünglich 48 Stunden Zeit gegeben, die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Kurz darauf verlängerte er jedoch die Frist um zehn Tage. Das Ultimatum läuft in der Nacht zu Dienstag um 2 Uhr mitteleuropäischer Zeit aus. Sollte Teheran bis dahin nicht einlenken, könnten die USA wichtige Energieanlagen und Brücken des Landes angreifen - so lautete zumindest Trumps Drohung, auf die er in seinem Truth-Social-Post vom Sonntag erneut Bezug nahm.
Empörung über neuen Trump-Post
Die scharfen Worte des US-Präsidenten sorgten in den sozialen Medien für Empörung. Kommentare auf X (vormals Twitter) dazu lauten zum Beispiel:
- "Er ist böse. Nichts ist für einen Christen heuchlerischer, als ihn zu unterstützen."
- "Hey Donald... Lauter zu schreien wird die Meerenge nicht öffnen. Diese Warnung ... klingt eher wie ein Teenager, der einem Freund eine SMS schreibt, der seit Tagen nicht geantwortet hat."
- "Das ist wirklich ein neuer Tiefpunkt, der eine Grenze überschreitet – Fluchen, Allah preisen, anderen die Hölle wünschen. Und das ausgerechnet am Ostersonntag, an dem wir die Liebe und Barmherzigkeit Christi für die Menschheit feiern!Bitte, liebe amerikanische Christen, hört auf einen europäischen Christen: Erkennt endlich, was dieser Mann wirklich ist!"
- "Das klingt nicht danach, als würde der Iraner Trump um einen Deal anflehen, wie er es zuvor behauptet hat."
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gom/news.de/dpa
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